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Motorola machte nur lückenhafte Angaben zur Größe des Razr Maxx und zum Gewicht liegen keine Angaben vor. Voraussichtlich werden sich die Werte am US-Modell orientieren, könnten aber im Detail abweichen. Das Droid Razr Maxx misst 130,7 x 68,9 x 8,99 mm und wiegt 145 Gramm. Auch das Gehäuse des Razr Maxx soll eine Dicke von 8,99 mm haben.Motorola gibt für das Razr Maxx nur unvollständige Angaben zur Akkulaufzeit an. Bis zu 17,5 Stunden Sprechzeit sollen mit einer Akkuladung möglich sein. Dabei ist aber unklar, in welchem Mobilfunknetz dieser Wert erreicht wird. Zur Bereitschaftszeit machte Motorola keine Angaben. Bei der Videowiedergabe soll der Akku bis zu 16 Stunden durchhalten - vermutlich bei abgeschalteter Mobilfunkfunktion. Die Sprechzeit vom Razr Maxx fällt geringer aus als beim US-Modell, das auf eine Sprechzeit von bis zu 21,5 Stunden kommt.

Motorola will das Razr Maxx im Mai 2012 in Europa auf den Markt bringen. Wann genau das Android-Smartphone in Deutschland erscheinen wird, ist nicht bekannt. Unbekannt ist auch, was Motorola dafür verlangen wird. Das US-Modell kostet 650 US-Dollar.Wir haben jedoch auch Kritik an dem Ultrabook. Das Glas-Touchpad hakelt. Es ist eines dieser vollflächigen Touchpads mit integrierten Tasten, wie sie Apple in den Macbooks verbaut. Es ist zwar schick und bietet weniger Angriffsfläche für Schmutz, ermöglicht aber nicht das gleichzeitige Drücken von zwei Maustasten. Wer den Total Commander oder Opera nutzt, muss sich einige Funktionen abgewöhnen. Zudem stellt diese Art von Touchpad enorme Ansprüche an die Treiberentwickler. Unter anderem muss der Treiber erkennen, ob ein Daumen ruht, ob er gerade benutzt wird oder nur halb zum Durchdrücken der integrierten Mausersatztaste genutzt wird.

Bei Dells Notebook haben wir eine leichte Verzögerung bei der Umsetzung von Zwei-Finger-Gesten festgestellt. Vermutlich geschieht das zur Sicherheit, um Fehlbedienungen zu reduzieren. Daran gewöhnt sich der Nutzer, aber es nervt anfangs.Schlechter ist hingegen das Versagen des Touchpads in einigen Situationen, wenn Daumen und Zeigefinger gleichzeitig aufliegen. Dann muss der Nutzer neu ansetzen. Zudem führt auch eine leichte Berührung mit dem Mittelfinger dazu, dass das Touchpad in einen Scrollmodus schaltet. In der Praxis heißt das, dass nach der Scrollgeste ein Ab- und Ansetzen der Finger notwendig ist, um wieder den Mauszeiger zu bewegen. Bei Asus' Touchpad reicht es, den zweiten Finger zu heben, um vom Scrollmodus in den Zeigermodus gleitend zu wechseln. Ein Update des XPS-13-Treibers auf eine Version von Mitte März 2012 brachte keine Verbesserung. Dell verbaut ein Touchpad von Cypress, mit dem wir schon beim Test des XPS 15z Probleme hatten. Damals störte uns die Leistungsaufnahme des Cypress-Treibers.

Übrigens setzt Dell im Latitude XT3 auf ein Touchpad von Alps Electric, das diese Schwächen beim Scrollen nicht zeigt. Damit entsteht die kuriose Situation, dass verschiedene Dell-Rechner unterschiedliche Herangehensweisen des Nutzers an die Touchpads erfordern.Die Touchpad-Probleme kennen wir grundsätzlich auch vom Asus Zenbook UX31. Sowohl bei unserem Ultrabook-Test mit Windows als auch bei unserem Ultrabook-Test mit Linux fielen uns die Probleme mit dem Touchpad ohne separate Maustasten auf, allerdings nicht so stark. Wir haben bisher nur einen guten Treiber für Touchpads mit integrierten Tasten auf derselben Fläche gesehen. Dieser ist von Apple und funktioniert nur unter Mac OS X. Unter Windows ist es auch Apple bisher nicht gelungen, einen guten Treiber zu entwickeln.

Bei normaler Last ist das Notebook ziemlich leise, kein Lüfter ist hörbar. Bei normalem Arbeiten sind also nur Geräusche der Elektronik auszumachen und das auch nur, wenn der Nutzer das Ohr direkt an das Notebook hält. Erst unter Last wird der Lüfter angefahren, um die Wärme hinauszutransportieren. Wer das Ultrabook unter Last nutzt, sollte eine ebene und glatte Unterlage verwenden, andernfalls droht eine Notabschaltung. Wir haben nur kurz Starcraft 2 gemütlich auf einer Matratze gespielt. Der Luftausstoß nach hinten reichte jedoch nicht aus. Nach nur 15 Minuten provozierte der untere verschlossene Luftzufluss eine Notabschaltung des Systems. Dell sieht darin keinen Fehler. Wir waren dennoch überrascht, da uns das noch nicht passiert ist. Die Lüfterkonstruktion ist für uns ein Nachteil des Systems.Eine Gegenprobe mit einem Zenbook UX31 zeigte auf dem gleichen Untergrund ein stabiles Notebook, obwohl sich die Lüftungslöcher auch hier unten und hinten befinden. Das Zenbook wurde zwar ziemlich heiß, auf eine Notabschaltung warteten wir aber 45 Minuten vergeblich.

Der Lüfter des XPS 13 arbeitet nicht effizient. Selbst auf einem Holztisch wird das System sehr warm. Auf einem Arbeitstisch konnten wir teilweise Temperaturen von über 65 Grad Celsius am Luftausstoß hinten messen. Mit dem Sensor direkt am Kühlkörper waren es zeitweise 79 Grad Celsius. Die Raumtemperatur lag bei knapp 24 Grad. Wir fürchten, dass im Sommer zumindest die Variante mit Core i7 arge Schwierigkeiten unter Last bekommt.Der Tisch, den wir für die Videoaufnahmen benutzt haben, war für das Notebook besser. Er leitet Wärme besser ab, so dass nicht warme Luft durch den aufgeheizten Untergrund angesaugt wird. Auf diesem Tisch war das Notebook etwa 5 Grad kühler als auf dem Arbeitstisch. Ob ein Core i5, der nicht ganz so hoch taktet, hier eine Verbesserung darstellt, konnten wir nicht testen. Er wird laut Dell aber nicht ganz so heiß.Damit disqualifiziert sich das Notebook leider fürs Arbeiten auf der Couch. Mal schnell eine Konvertierung starten und das Notebook neben sich ablegen, ist bereits bei kühler Wetterlage keine gute Idee. Zudem wird das System auch auf dem Schoß unangenehm warm unter Last.

Dell bewirbt das XPS 13 auch für Unternehmenskunden. Es wird mit entsprechenden Supportverträgen angeboten, bietet ein paar Bios-Optionen (Computrace und TPM) mehr und soll gut für Unternehmensimages vorbereitet sein. Das Angebot an Firmen-Ultrabooks ist noch sehr gering. Toshibas Z830 kann als Firmenultrabook genauso wie HPs Folio 13 eingestuft werden. Zudem will in ein paar Monaten auch Lenovo ein Thinkpad-Ultrabook mit dem Namen T430U anbieten. Dass Dell so ein Designgerät für Firmen anbieten will, dürfte auf das immer größere Verlangen der Nutzer zurückzuführen sein, ein entsprechend schickes Gerät für den repräsentativen Einsatz zu haben. Das XPS13 nutzt aus Gründen der Größe nicht denselben Netzteilstecker wie etwa die Latitude-Serie. Er ist ein wenig kleiner, aber immerhin nicht so filigran wie etwa der Stecker von Asus beim Zenbook UX31. Für den Geschäftskundeneinsatz spricht die sehr stabil wirkende Konstruktion.

Die Benchmarks (HD Tach 3.0.4) an der USB-3.0-Schnittstelle haben wir nur mit normalen USB-3.0-Festplatten getestet. Zum Einsatz kam Seagates Goflex mit 250 GByte und Lacies P9220 mit 500 GByte. Beide Festplatten fordern die USB-3.0-Schnittstelle nicht, auch weil nur 5.400er Platten verbaut sind. Es ging uns nur um einen Funktionstest. Trotzdem ist der Vorteil von USB 3.0 deutlich erkennbar. Durchschnittlich kommen die beiden Festplatten auf 68 beziehungsweise 70 MByte/s. Im Außenbereich sind fast 90 MByte/s möglich. Beim Burst kommt Lacies Modell auf 150 MByte/s, die Goflex schafft 100 MByte/s. Mit Crystaldiskmark kamen wir im Durchschnitt auf 65 MByte/s. Mangels Gigabit-Ethernet ist USB 3.0 die einzige Möglichkeit beim XPS 13, schnell Daten auszutauschen.Die interne SSD ist deutlich schneller, auch wenn wir zum Teil sehr schwankende Werte mit HD Tach und stabile Werte mit Crystaldiskmark 3.0.1.c (unabhängig von der Testdatei) ermittelt haben. Die SSD erreicht lesend 446 MByte/s. Schreibend sind es noch 264 MByte/s. HD Tach zeigt Lesewerte zwischen 326 und 408 MByte/s an. Samsungs PM830 ist also ziemlich schnell.

Im Cinebench zeigte sich das zu Erwartende. Mit 7.018 Punkten ist die CPU des XPS 13 etwa 20 Prozent langsamer als Intels Normalspannungs-CPUs, aber deutlich schneller als beispielsweise Intels Atoms oder die alten CULV-Prozessoren, die die Vorgänger aktueller Ultrabook-CPUs sind. Der Grafikkern schafft im Cinebench 4.805 Punkte im Durchschnitt über drei Messungen. Ein Core i7-2620M schafft hier 6.360 Punkte. Er ist auf jeden Fall schnell genug, um Starcraft 2 zu spielen. Für den Flugsimulator X-Plane 10 ist Intels Grafiklösung aber zu langsam.Die Akkulaufzeittests sind aufgrund der geringen Leistungsaufnahme von Ultrabooks ein kleines Problem. Vollständige Tests mit dem 47-Wattstunden-Akku sind deswegen in einigen Bereichen nicht möglich. Wir haben dennoch einige Werte bekommen, die darauf schließen lassen, dass das Notebook sehr lange durchhalten kann. Angeschaltet, aber ungenutzt hielt das Notebook rund 9 Stunden durch, auch wenn es zwischenzeitlich unter geringe Last gesetzt wurde - wohlgemerkt bei voller Helligkeit und aktivem WLAN. Für die ersten 20 Prozent des Akkus brauchte das XPS 13 rund 1:45 Stunden.

Wer ein bisschen mit dem Notebook arbeitet, wird auf sechs bis sieben Stunden Laufzeit kommen, je nach Lichtsituation. Sehr viel kürzer hält das Notebook beim Lasttest durch. Mit Starcraft 2 konnten wir gut 1:45 Stunden durchspielen, bevor das Ultrabook wieder ans Netzteil musste. Ein guter Wert. Zum Vergleich: Das größere Zenbook hält 2 Stunden durch und bietet ein etwas helleres Display.Dell liefert das XPS 13 bereits über seinen Onlineshop aus. Es kostet mindestens 1.150 Euro mit einem Core i5 und 128-GByte-SSD. Eine 256-GByte-SSD gibt es für 1.300 Euro. Wer lieber einen Core i7-2637M haben möchte, zahlt bei sonst identischer Ausstattung rund 1.500 Euro. Weitere Informationen gibt es im technischen Datenblatt.Wären nicht das spiegelnde Display, die Hitzeproblematik und das Cypress-Touchpad, würden wir das Ultrabook von Dell uneingeschränkt als mobilen Begleiter empfehlen. Allenfalls eine Mobilfunkmodem-Option fehlt uns beim XPS 13. Diese wird es leider nicht geben.

Gewicht, die Akkulaufzeit und Handhabung des Notebooks sind sehr gut gelungen. Vor allem die griffige Unterseite und das stabile Gehäuse überzeugen im Alltagseinsatz. Anschlussseitig ist bei Ultrabooks in dieser kompakten Form leider nicht viel möglich. USB 3.0 und Mini-Displayport müssen reichen. Das Fehlen des SD-Kartenlesers stört vor allem Kamerabesitzer.Dells Ultrabook hebt sich insgesamt wohltuend von den Geräten der Konkurrenz ab und definiert die Luxusklasse der kompakten Rechner. Derzeit ist nur HPs etwas größeres Envy 14 ein weiterer Vertreter dieser Klasse.Wer ein leichtes Ultrabook sucht, das elegant wirkt, findet mit dem XPS 13 ein gutes Gerät. Er sollte nur darauf achten, das Ultrabook im Lastfall nicht auf einer weichen Unterlage zu verwenden.Laufen, laufen, laufen - die Schrittzähler des US-Unternehmens Fitbit sollen nun auch in Deutschland die Menschen gesünder machen. Der deutsche Fitbit-Repräsentant Ralf Werner nahm deshalb auch nicht den Fahrstuhl zur Golem.de-Redaktion, sondern die Treppen. Mitunter wird Fitbit-Mitarbeiter Ralf Werner als Mitglied einer Sekte veralbert. Er arbeitet für ein Unternehmen, das mit Hightech-Produkten Menschen zu mehr Bewegung verhelfen will. In den USA bietet Fitbit seine Schrittzähler schon seit 2008 an, das im Oktober 2011 eingeführte neue Modell Fitbit Ultra Tracker kommt in Kürze auch nach Deutschland. Kurz vor der Markteinführung tourt Werner deswegen auch durch Deutschland und lernt viele Treppenhäuser kennen.

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