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Die Ladezeiten sind beim iPad 3 geringfügig kürzer geworden. Bei Rage HD und Infinity Blade ist das neue iPad weniger als eine Sekunde schneller beim Laden. Das speicherintensivere Infinity Blade II lädt das neue iPad vier Sekunden schneller als das iPad 2.Bei der Grafik nutzten wir zudem den neuen Teil Infinity Blade 2 zur subjektiven Beurteilung. Das ist zwar kein Benchmark, aber in der Praxis als Referenzspiel der iOS-Plattform relevant. Infinity Blade 2 stockt auf einem iPad 2 schon ein bisschen. Auf dem iPad 3 sieht das Ganze besser aus. Allerdings liegt es wohl am Mehr an Arbeitsspeicher, dass das Spiel nicht mehr so hakelt. Eine Erhöhung der Bildrate konnten wir nicht erkennen.Eine Überraschung erlebten wir bei Real Racing 2 HD, einem weiteren iPad-Referenzspiel, da es zu den wenigen Titeln gehört, die auch für das Apple TV angepasst wurden. Offenbar haben die Entwickler kein iPad 3 bekommen. Anders lässt sich nicht erklären, dass das Spiel auf dem iPad 3 nicht mehr spielbar ist. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass Real Racing HD tatsächlich auf einem iPad 3 besser aussieht. Die Auflösung ist feiner, wenn auch nicht in dem Maße, wie wir es erwartet hatten. Fehlendes Anti-Aliasing macht die Pixelstruktur dort sichtbar. Bei Schrift erkennt der Anwender sie nicht.

Auf jeden Fall ist die vierfache Rechenlast für die GPU-Rechenwerke anscheinend zu viel. Das Spiel ruckelt so stark, dass selbst die Menüführung unbrauchbar ist. Ein Update für das Rennspiel wird aber sicher kommen, um das Problem zu lösen. Wir vermuten, dass die Auflösung auf iPad-/iPad-2-Niveau gesenkt wird. Nachtrag: Entwickler Firemint hat mittlerweile das Spiel aktualisiert. Wir haben die neue Version kurz angetestet und Screenshots hinzugefügt. Das Spiel läuft in nativer iPad-3-Auflösung flüssig.Der GL-Benchmark soll für die 3D-Beurteilung helfen, auch wenn einige der Tests grafisch nicht an die Leistungsfähigkeit der iPads herankommen. Das iPad 2 schafft im Egypt-Benchmark 90 Bilder pro Sekunde, das neue Modell 141 FPS (Frames per second). Der Test musste als Offscreen-Benchmark - also ohne Ausgabe - durchgeführt werden. Andernfalls hätte die Vsync-Limitierung zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt.

Wie gut der Browser im iPad 3 reagiert, interessierte uns auch und wir haben den V8-Benchmark (V7) von Google benutzt. Das iPad 2 erreichte 450 Punkte. Das iPad 3 ist erwartungsgemäß mit 463 Punkten kaum schneller.Die Blende der eingebauten Kamera liegt bei f2,4 und ist damit vergleichsweise weit offen. Das nützt natürlich nichts, wenn der Sensor sehr klein ist. Wir haben ein paar Testfotos geschossen, um die Bilder zu beurteilen. Sie sind in der Galerie ab dem Bild 8 zu finden und wurden, abgesehen von einer Neu ist die Videostabilisierung, die aus Platzgründen in Software arbeitet. Weder der Sensor noch das Objektiv haben eine flexible Aufhängung, die Zitterbewegungen des Nutzers ausgleicht. Beim kurzen Test der Videostabilisierung gefiel uns das Ergebnis durchaus. Bei einer Autofahrt waren die Ergebnisse erstaunlich gut. Komplett entwackeln kann die Software das Bild in solchen Situationen allerdings nicht.

Zur Kamera lässt sich sagen, dass sie verglichen mit dem iPad 2 endlich brauchbar ist. Das gilt sowohl für Video- als auch Fotoaufnahmen. Insgesamt ist die Kamera aber unterdurchschnittlich, sie kann mit der Kamera des iPhone 4S nicht mithalten und auch digitale Knipsen sind in der Regel sehr viel besser als die Kamera des iPad 3.Die Sprachsteuerung Siri, die auf dem iPhone 4S eingesetzt wird, hat Apple nicht ins iPad 3 integriert, aber ein Teil der Spracherkennung wurde trotzdem übertragen. Wer will, kann dem Tablet seine Texte diktieren. Die Funktion ist vom iPhone 4S bekannt und trotz der Funktionseinschränkungen nur nutzbar, wenn eine Internetverbindung besteht.Um dem iPad einen Text zu diktieren, muss in der virtuellen Tastatur die Mikrofonschaltfläche gedrückt werden. Dann kann gesprochen werden, anschließend wird die Schaltfläche wieder gedrückt. Wir haben recht gute Ergebnisse beim Diktieren erzielt. Ein bisschen Zeit braucht die Erkennung aber. Über das Mobilfunknetz geht es nicht so schnell wie über ein schnelles WLAN.

Der Akku hat laut Apple 42,5 Wattstunden. Zum Vergleich: Der Vorgänger hatte nur 25 Wattstunden, was auch schon recht viel ist in Relation zur Größe. Apple hat das iPad ein bisschen dicker gemacht und Bilder von iFixit zeigen, dass Apple den Raum noch besser ausnutzt und weniger Luft im iPad 3 ist (Vergleichsbilder Akku im iPad 2). Allerdings konnte Apple nicht vermeiden, das iPad nun schwerer (rund 55 Gramm) und dicker (0,6 mm) zu machen. Einige Zubehörteile dürften nicht mehr passen. Das Smartcover funktioniert übrigens noch mit dem iPad 3, so dass bei einem Tabletwechsel kein neues gekauft werden muss. Der größere Akku dürfte aus mehreren Gründen notwendig geworden sein, denn viele Komponenten des iPad 3 dürften deutlich mehr elektrische Leistung aufnehmen, darunter das Display mit der vierfachen Auflösung. Um durch die feinen Pixel Licht zu bekommen, müsste die Hintergrundbeleuchtung stärker sein, da es keine OLED-Pixel sind. LTE wird auch ein erhöhter Energiebedarf nachgesagt, was wir in unserem ersten LTE-Test mit dem HTC Velocity 4G auch belegen konnten. Und zu guter Letzt wird auch der Grafikchip wegen der hohen Auflösung deutlich mehr gefordert.

Spürbar wird das vor allem dadurch, dass das iPad 3 etwas wärmer wird als das Vorgängermodell, wenn auch nur handwarm. Das ist vor allem auf der linken Seite festzustellen und im direkten Vergleich sogar bemerkbar, wenn das Tablet eingeschaltet ist, aber nicht benutzt wird. Wir haben die Temperatur in der Kopfhörerbuchse bei einer Raumtemperatur von 23,2 Grad Celsius gemessen. Am iPad 3 maßen wir im Maximum 34,3 Grad und 31,7 Grad am iPad 2 beim Spielen von Infinity Blade 2. Eventuell hat das Auswirkungen auf den Betrieb im Freien bei Sonnenlicht. Bei hohen Temperaturen neigten schon die Vorgänger dazu, eine Überhitzungswarnung abzugeben. Mangels Sommerwetter konnten wir das beim iPad 3 allerdings noch nicht testen. Wie die meisten technischen Geräte ist das Tablet nur für einen Temperaturbereich zwischen 0 und 35 Grad Celsius spezifiziert.

Auffallend ist, dass das iPad 3 doch schnell viel Akkulaufzeit verliert, selbst wenn es am USB-Anschluss hängt. An einem Mac Pro verloren wir in wenigen Minuten 2 Prozent Akkuleistung. Ein Macbook Pro 13 (2009) konnte mit 500 plus weitere 500 mA Extraenergie (5 Watt) die Ladung bei voller Helligkeit auch nicht halten. Die Extraenergie können einige Macs bereitstellen, das handeln die Geräte beim Einstecken miteinander aus, es überschreitet natürlich USB-Standards. Das Problem haben auch andere Tablets. Das von uns getestete Galaxy Tab 7.0 Plus N verliert in bestimmten Situationen ebenfalls Energie trotz USB-Anschluss. Es muss aber im Unterschied zum iPad 3 mit 2,5 Watt auskommen, hat es also ohnehin schwerer. Derartige Szenarien haben wir zudem auch mit dem iPad 2 erlebt, nur in weniger extremer Ausprägung.Wie groß die Probleme des iPad 3 mit dem Halten der Ladekapazität sind, zeigt die Wiederherstellung des iPad 3 an genanntem Macbook per USB (5 Watt). Die kostete ganze 10 Prozent bei voller Helligkeit und dauerte 50 Minuten. Es wurden etwa 30 GByte an Daten wiederhergestellt. Erst an einem iMac 2011, der 500 + 1.600 mA Stromstärke lieferte, hielt das neue iPad tatsächlich die Ladekapazität. Nach mehr als 20 Minuten bekamen wir allerdings kein Prozent mehr Akkukapazität gemeldet. Wir brachen den Versuch dann ab.

Es gilt umso mehr, dass ein iPad an einem Rechner nur mit deaktiviertem Bildschirm vernünftig lädt. Ein Problem, das Android-Tablets auch haben. Bei der Konkurrenz verzichtet der ein oder andere Hersteller daher auf die USB-Ladefunktion. Das bedeutet allerdings auch, dass sich das neue iPad nicht an allen Rechnern als zusätzlicher Bildschirm nutzen lässt. Wir haben beispielsweise für unseren Test der Simulation X-Plane 10 iPads für die Darstellung der Instrumente und Karten benutzt. Es empfiehlt sich dann, das iPad gleich an das 10-Watt-Netzteil zu hängen.Selbst das reicht aber nicht immer. Beim Spielen von Infinity Blade 2 schafft es das Netzteil nur mit Müh und Not, das iPad 3 zu laden.Einen vollständigen Akkutest konnten wir nicht durchführen. Unter anderem sind die Ergebnisse verfälscht, da das iPad 3 regelmäßig per USB angeschlossen war. Umso überraschender, dass wir nur auf eine Laufzeit von etwa 7 Stunden mit recht vielen Lastsituationen gekommen sind. Die Helligkeit war allerdings immer auf Maximum und WLAN aktiv. Mobilfunk und Bluetooth waren nur für kurze Experimente aktiv.

Beim Aufladen konnten wir feststellen, dass dies am besten funktioniert, wenn das Tablet in Ruhe gelassen wird. Nach etwa zwei Stunden war der Akku wieder auf 37 Prozent. Die genaue Zeit, wann der Akku wieder voll war, haben wir leider verpasst, da wir erst 6 Stunden nach Ladebeginn wieder auf den Akku geschaut haben, der dann überraschenderweise am 10-Watt-Netzteil schon geladen war. Wir vermuten, dass ein voller Ladezyklus deutlich unter 6, eher im Bereich von 5 Stunden dauert.Die Preise der neuen iPad-Generation haben sich nicht geändert, die Technik wurde aber verbessert. Der Einstiegspreis liegt beim iPad 3 also wieder bei rund 480 Euro für die WLAN-Variante mit 16 GByte internem Speicher. Von dieser Variante raten wir aber aufgrund des geringen Speichers ab. Das Mobilfunkmodem kostet 120 Euro Aufpreis. 800 Euro sind für ein iPad 3 mit 64 GByte und 4G-Modem fällig, das nur im 3G-Modus in Deutschland funkt.

Theoretisch ist das iPad bereits verfügbar, die erste Charge ist aber längst durch Vorbestellungen ausverkauft. Da Apple weltweit das Produkt verteilt, dürfte der Lieferengpass eine Weile anhalten. Das ist eine bewusste Entscheidung Apples, die natürlich zu einer Verknappung führt und so den Hype fördert. In der Vergangenheit hat Apple stärker gestaffelt, damit aber auch Nutzer verärgert. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen sehr viel Glück nötig sein wird, um ein iPad 3 zu ergattern.Apples iPad 3 ist der nächste logische Schritt nach dem iPad 2, bringt aber keine großartige Neuerung. Das war aber auch nicht anders zu erwarten, schließlich hat Apple schon beim Vorgänger gute Arbeit geleistet. Der Unterschied zwischen iPad 2 und iPad 3 ist geringer als der zwischen dem ersten iPad und dem iPad 2. Damit lohnt sich das Gerät nicht für alle.Wer noch kein iPad besitzt, aber an der iOS-Plattform Interesse hat, sollte lieber zum iPad 3 als zum iPad 2 greifen. Das gesparte Geld lohnt sich in Anbetracht des guten Displays nicht. Wer ein iPad der ersten Generation hat, kann auch über das neue iPad nachdenken. Es ist einfach schneller und vor allem das Display ist toll für die Bildbetrachtung.

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