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2007 wurde erstmals ein Modbook angeboten, das auf einem Macbook mit 13,3-Zoll-LCD basiert. 2009 gab es mit dem Modbook Pro gar ein System mit 15,4 Zoll großem Display. Die Händler Gravis und mStore verkauften das Modbook von Axiotron in Deutschland.Golem.de testete das 13-Zoll-Gerät im Mai 2009 und bescheinigte ihm eine hohe Tauglichkeit beim Zeichnen, kritisierte aber die Handschrifterkennung, das hohe Gewicht und die Tatsache, dass der Bildschirminhalt ab Werk und ohne Zusatztools nicht gedreht werden kann. Ein Äquivalent eines Windows-Tablet-PCs in der Mac-Welt war es damals nicht.Der US-Wissenschaftler Philip Low hat eine einfach einsetzbare Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt. Zusammen mit dem Physiker Stephen Hawking arbeitet er an der Möglichkeit, das System zum Gedankenlesen einzusetzen. Was denkt Stephen Hawking? Das will Philip Low, Wissenschaftler an der Stanford-Universität und Chef des Unternehmens Neurovigil, wissen. Um das herauszufinden, hat er iBrain entwickelt, ein Gerät, das Hirnströme auffängt und sie an einen Computer weiterleitet.

Bei iBrain handelt es sich um ein Ein-Kanal-Elektroenzephalografie-Aufzeichnungsgerät (EEG). Es besteht aus einem helmartigen Gebilde aus schwarzen Bändern: einem Stirnband mit Elektroden und zwei Bändern, die sich oben auf dem Kopf kreuzen, um das Gerät in Position zu halten. Am Kreuzungspunkt der Bänder sitzt ein kleines Kästchen, in dem die nötige Elektronik untergebracht ist sowie der Akku, der das System mit Energie versorgt. Über einen USB-Anschluss werden die Daten ausgelesen.Hinzu kommt ein System zur Auswertung, der Sleep Parametric EEG Automated Recognition System Algorithmus (Spears). Dieser erstellt eine Karte der Gehirnaktivitäten, aus denen sich die Unterschiede zwischen Wach- und Schlafphasen ablesen lassen.Das iBrain kann Daten in Echtzeit im eigenen Bett eines Probanden sammeln, wenn er fernsieht oder irgendetwas anderes tut, beschreibt Low seine Entwicklung in der New York Times. Ursprünglich ist das Gerät zur Schlafanalyse entwickelt worden, beispielsweise als Alternative zu teuren Schlaflaboren.

Im vergangenen Sommer besuchte Low Hawking und setzte ihm iBrain auf. Die Idee war, herauszufinden, ob Stephen seine Gedanken nutzen kann, um ein konsistentes und wiederholbares Muster zu erzeugen, das der Computer etwa in ein Wort, in Buchstaben oder ein Kommando für den Computer verwandeln kann, erzählt Low.Er wies den Physiker an, sich vorzustellen, seine rechte Hand zusammenzuballen. Der an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankte Hawking kann zwar seine Hand nicht bewegen, aber der Motorkortex, das Bewegungszentrum in seinem Gehirn, kann dennoch Signale erzeugen. Diese konnte der Spears-Algorithmus erkennen und sie als eine Reihe von Spitzen in einem Raster darstellen.Hawking erlernte, verschiedene Muster zu erzeugen, indem er sich vorstellte, seine Hände oder Gliedmaßen zu bewegen. Mit Fortschreiten der Technik soll das System in der Lage sein, auch komplexere Hirnaktivitäten auszulesen und sie in Worte zu wandeln. Das System soll sich daneben für eine Reihe weiterer medizinischer Anwendungen nutzen lassen, etwa zur Diagnose von Depressionen oder Autismus: Ärzte sollen es nutzen können, um anhand von Hirnwellen Medikamente richtig dosieren zu können.

Das ist sehr spannend, denn es eröffnet uns ein Fenster in das menschliche Gehirn. Wir entwickeln eine Technik, die der Menschheit zum ersten Mal den Zugang zum menschlichen Gehirn ermöglicht, sagte Low der britischen Tageszeitung Daily Telegraph.Er habe sich an dem Projekt beteiligt, weil er hoffe, dass ALS-Patienten künftig von diesen Ergebnissen profitieren könnten, sagte Hawking der New York Times. Durch das Fortschreiten der Nervenkrankheit kann er inzwischen nur noch über seine Wangen kommunizieren: Infrarotsensoren an seiner Brille erfassen die Bewegungen der Wangen. Ein Computer erzeugt daraus Worte. Eine Nachricht kann unter Umständen mehrere Minuten dauern.Low und Hawking wollen ihre Ergebnisse auf der Francis Crick Memorial Conference, die am 7. Juli 2012 in Cambridge stattfindet, vorstellen.Mit dem Optimus L5 bringt LG die kleinere Variante des Optimus L7 auf den Markt. Das Smartphone erscheint gleich mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich und hat einen 4 Zoll großen Nova-Touchscreen sowie einen NFC-Chip. LGs Optimus L5 alias E610 hat einen 4 Zoll großen Nova-Touchscreen mit einer vergleichsweise geringen Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Das Display zeigt bis zu 262.144 Farben an. Durch die Nova-Technik soll das Display besonders hell sein und dabei weniger Energie verbrauchen als herkömmliche LCDs. Mit der starken Helligkeit soll sich ein echtes Weiß darstellen lassen. Zudem können die Informationen auf dem Display auch in direktem Sonnenlicht gut abgelesen werden, verspricht LG.

Für Fotoschnappschüsse und Videoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht auf der Gehäuserückseite. Eine Zweitkamera auf der Vorderseite gibt es nicht. Das Mobiltelefon arbeitet in den vier GSM-Netzen, in den UMTS-Frequenzen 900 sowie 2.100 MHz und bietet GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s. Außerdem gibt es Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n und Bluetooth 3.0.Im Optimus L5 steckt ein Single-Core-Prozessor von Qualcomm, der mit einer Taktrate von 800 MHz läuft. Der RAM-Speicher ist 512 MByte groß und es stehen 4 GByte Flash-Speicher zur Verfügung. Davon lassen sich rund 2,5 GByte vom Käufer nutzen. In dem vorhandenen Kartenspeichersteckplatz können Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte verwendet werden.Das Mobiltelefon besitzt einen NFC-Chip, einen GPS-Empfänger, ein UKW-Radio sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Das Optimus L5 kommt gleich mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich auf den Markt.

Das Optimus L5 ist 118,3 x 66,5 x 9,5 mm groß und wiegt 125 Gramm. Mit einer Akkuladung wird eine Sprechzeit von bis zu 10 Stunden sowohl im GSM- als auch im UMTS-Betrieb versprochen, was einen guten Wert für ein modernes Smartphone darstellt. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku in beiden Betriebsmodi bis zu 37,5 Tage durchhalten, was ebenfalls einen guten Wert darstellt.LG will das Optimus L5 alias E610 noch im Juni 2012 auf den Markt bringen. Den Listenpreis des Mobiltelefons will LG trotz des unmittelbar bevorstehenden Marktstarts nicht verraten. Bei Onlinehändlern kann das Mobiltelefon derzeit zu Preisen zwischen 190 Euro und 220 Euro bestellt werden.Knut heißt das WLAN-Modul, an das Sensoren zum Messen von Temperaturen, der Feuchtigkeit und vielen anderen Zuständen angeschlossen werden können. Das akkubetriebene Modul kann die Daten per WLAN an mobile Apps und Desktopanwendungen weitergeben. Finanziert wird das Projekt über Kickstarter. Knut ist ein batteriebetriebener Temperatursensor, der über WLAN aus der Ferne abgefragt werden kann. Durch weitere Sensoren kann Knut auch die Feuchtigkeit erfassen, durch Unterbrecherkontakte Türöffnungen bemerken oder Überschwemmungen melden.

Knut ist kleiner als ein iPhone und kann in der Basisversion mit einem Sensor nur die Temperatur und den Ladezustand seiner Batterie messen. Durch das eingebaute WLAN-Modul (IEEE 802.11g) kann der Anwender die Messdaten mit einer App für iOS und Android aus der Ferne ablesen und in Form von Graphen darstellen. Knut bietet zudem ein Webinterface an. Beim Überschreiten von Grenzwerten wird Alarm ausgelöst. Knut kommuniziert periodisch über E-Mail mit den Anwendungen und benötigt eine eigene E-Mail-Adresse, wobei sich mehrere Einheiten eine Adresse teilen können. Der E-Mail-Server muss per IMAP oder POP3 sowie SMTP erreichbar sein.Über Anwendungen für Windows, Mac OS X und Windows Mobile sollen sich die Messdaten künftig als CSV-Dateien exportieren und in eigenen Anwendungen weiterverarbeiten lassen. Noch sind diese Programme allerdings nicht programmiert worden.

Die Angabe der Akkulaufzeit des Herstellers ist vage: Mit zwei AAA-Lithium- oder Alkaline-Batterien soll Knut je nach Sensorenbestückung und Einstellungen zwischen zwei Wochen und zehn Jahren arbeiten. Die Akkulaufzeit hängt nicht nur von der Entfernung vom WLAN-Accesspoint, sondern auch von der Häufigkeit ab, mit der er die Sensoren abfragen und E-Mails mit den Daten verschicken soll.An eine Knut-Einheit kann mehr als ein Sensor angeschlossen werden. Die Details zu den Kombinationsmöglichkeiten hat der Hersteller auf seiner Website zusammengefasst. Derzeit sind ein Feuchtigkeitsmesser, der gleichzeitig die Raumtemperatur erfasst, ein 3-Achsen-Beschleunigungsmesser, ein wasserdichter Temperatursensor sowie eine Messeinheit erhältlich, die Wasserkontakt meldet. Letztere kann beispielsweise in Kellerräumen eingesetzt werden, um Überschwemmungen frühzeitig zu erkennen. Ein Unterbrecherkontakt für Türen und Fenster sowie ein Modul zum Anschluss eines eigenen Sensors stehen ebenfalls zur Verfügung.

Einige Anwendungszwecke im Bereich der Heimautomatisierung haben die Entwickler gleich auf der Kickstarter-Seite genannt, über die das Projekt finanziert wird. Der Temperaturmesser kann außer zur Erfassung der Raumtemperatur auch für Aquarien, die Weinsammlung oder gar den eigenen Bierbraukessel verwendet werden. Die Feuchtigkeit im Keller oder im Zigarren-Humidor lässt sich mit Knut ebenso erkennen wie die Öffnung von Schränken und Türen.Ein Knut-Modul mit Temperatursensor kostet 90 US-Dollar zuzüglich 15 US-Dollar für den internationalen Versand. Für 115 US-Dollar gibt dazu noch einen weiteren Sensor im Paket. Zum Preis von 175 US-Dollar erhält der Anwender neben Knut drei weitere Sensoren seiner Wahl aus dem Angebot.Das Kickstarter-Projekt läuft noch bis zum 5. Juli 2012. Das Ziel, 25.000 US-Dollar einzusammeln, ist bereits überschritten. Mit dem Geld wollen die Entwickler nicht nur die Produktion anstoßen, sondern auch die Softwareentwicklung finanzieren: Bislang befindet sich nur die iOS-App kurz vor der Fertigstellung, während die Android-App und die anderen Applikationen in der Pipeline sind, wie sich die Entwickler ausdrücken.

Der ADAC hat den Einfluss der Klimaanlage auf die Reichweite von Elektroautos getestet. Im Schnitt reduzierte die sich um 13 Prozent. Zwischen den einzelnen Modellen gab es aber erhebliche Unterschiede. Wird im Sommer die Klimaanlage im Elektroauto angeschaltet, geht das auf Kosten der Reichweite. Das ist nur logisch - schließlich muss die Energie für den Betrieb ja irgendwoher kommen. Ein Auto mit Verbrennungsmotor verbraucht auch mehr Benzin, wenn die Kühlung läuft. Der Automobilverband ADAC hat getestet, wie viele Kilometer ein kühler Fahrgastraum kostet. Vier Elektroautos hat der ADAC untersucht: den Smart Fortwo Electric Drive, die Mercedes-A-Klasse E-Cell, Mitsubishis i-Miev, der auch als Peugeot iOn oder als Citroën C-Zero auf dem Markt ist, sowie den Nissan Leaf. Die Tester kühlten bei einer Außentemperatur von 30 Grad den Innenraum auf 22 Grad. Sie maßen, wie weit sie unter diesen Bedingungen kamen und verglichen die Werte mit der Reichweite, die sie bei einer Außentemperatur von 20 Grad erreichten.

Im Schnitt verringerte die angenehme Temperatur drinnen die Fahrstrecke um knapp 13 Prozent, fanden sie heraus. Allerdings gab es erhebliche Unterschiede: Während zwei Fahrzeuge weniger als zehn Prozent einbüßten, verkürzte sich die Reichweite beim schlechtesten Probanden um fast ein Viertel.Am besten schnitt der Nissan Leaf ab: Bei ihm reduzierte die Klimaanlage den Aktionsradius um lediglich 5,9 Prozent von 101 auf 95 Kilometer. Mit diesen Werten hatte das Auto jedoch ohnehin die kürzeste Reichweite im Testfeld. Knapp dahinter auf Platz zwei landete der Mitsubishi i-Miev: Er fuhr bei eingeschalteter Klimaanlage 101 Kilometer weit, ohne Kühlung schaffte er 108 Kilometer - das sind 6,5 Prozent mehr.Bei den beiden Daimler-Modellen machte sich die Klimaanlage stärker bemerkbar: Bei der elektrischen A-Klasse verkürzte sie die Reichweite um 16 Prozent. Das Auto schaffte dann noch 147 Kilometer, im Vergleich zu 175 Kilometern bei abgeschalteter Kühlung. Mit diesen Werten war der Mercedes das mit der größten Reichweite im Feld. Auf dem letzten Platz landete der Elektro-Smart: Bei ihm verkürzte die Klimaanlage die Reichweite um 22,4 Prozent, von 125 auf 97 Kilometer.

Zwei Gründe seien für die Unterschiede verantwortlich, sagten die Tester: zum einen die Effizienz der Klimaanlage, zum anderen die Klimatisierung der Akkus: Je besser dieser konstruiert und eingebaut sei, desto weniger Energie werde für das Thermomanagement verbraucht, schreibt der ADAC.Nach einer Simulation des US-Elektroautoherstellers Tesla Motors hat allerdings nicht der Betrieb der Klimaanlage den größten Einfluss auf die Reichweite, sondern die gefahrene Geschwindigkeit: Ein Model S mit dem 85-kWh-Akku komme bei einer konstanten Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde etwa 560 Kilometer weit. Werde die Reisegeschwindigkeit auf etwa 113 Kilometer pro Stunde erhöht, sinke die Reichweite auf 400 Kilometer.Wegen des Luftwiderstandes habe die Geschwindigkeit den größten Einfluss auf die Reichweite. Sie könne die Reichweite um bis zu 50 Prozent verringern. Die Auswirkung von Heizung oder Klimaanlage hält Tesla für geringer. Sie sei schwer zu schätzen. Bei starker Hitze oder Kälte könnten sie etwa 10 bis 15 Prozent an Reichweite kosten.

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