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Akku ASUS K72JR

Wie gehabt löst das 13,3-Zoll-Display mit 1.024 x 768 Pixeln auf und erreicht sehr hohe 700 cd/qm (auch als Nits bezeichnet). Optional verkauft Getac das B300 auch mit einem Touch-Panel, das gleißende 1.400 cd/qm schafft. Normale Notebooks leuchten mit etwa 250 bis 300 Nits, einige Detachables kommen auf bis zu 400 cd/qm. Angetrieben wird das Display von einer HD Graphics, der integrierten Grafikeinheit des Skylake-Chips vom Typ 6600U, 6500U, 6300U oder 6200U. Denen zur Seite stehen 4 bis 16 GByte Arbeitsspeicher.Die Ausstattung fällt mit einer AC-8260 für ac-2x2-WLAN und Bluetooth 4.2 sowie PCMCIA II, Express-Card, SD-Kartenleser, DVD-Brenner, VGA, HDMI, Gigabit-Ethernet, drei USB-3.0-Ports, Fingerabdrucksensor und Dockinganschluss ziemlich vollständig aus. Optional sind die rot beleuchtete Tastatur, 4G-LTE-Modem, integriertes GPS und ein zweiter 8.700-mAh-Akku.

Ein leistungsfähiges Tablet und mit Tastatur ein überzeugendes Notebook: Lenovos Thinkpad X1 Tablet fühlt sich sogar besser an als Microsofts Surface Pro 4 - leidet aber noch mehr am Problem der Konkurrenz echter Notebooks.
Das Thinkpad X1 Tablet von Lenovo ist dank Core-M-Prozessoren und reichlich Arbeitsspeicher ein leistungsfähiges Tablet - und dank mitgelieferter ansteckbarer Tastatur eines der einem echten Notebook ähnlichsten Detachables auf dem Markt. Lenovo liefert die Tastatur beim Kauf im Onlineshop mit, die Nutzung als Laptop-Ersatz ist also vom Hersteller vorgesehen. Das aufgestellte Tablet mit Tastatur ist merklich stabiler als vergleichbare Geräte wie das Surface Pro 4 von Microsoft oder das Elite X2 von HP. Das liegt hauptsächlich an der Ständerkonstruktion. Wie sich das auf die alltägliche Nutzung auswirkt, haben wir uns im Test angeschaut und dabei auch ausgiebig die Tastatur genutzt.

Leider konnte uns Lenovo für den Test keines der ebenfalls auf der CES angekündigten Zusatzmodule zur Verfügung stellen - das ist schade, da diese für manchen Kunden kaufentscheidend sein könnten. Außerdem teilte der Hersteller uns mit, dass das 3D-Kamera-Modul anders als angekündigt nicht erscheinen wird. Damit bleiben das Productivity-Modul mit Zusatzakku und weiteren Anschlüssen und das Beamer-Modul übrig, die wir in diesem Test jedoch nicht berücksichtigen können.Das Design des auf der Elektronikmesse CES 2016 vorgestellten Tablets ist unaufdringlich: Das Gerät sieht wie die Displayeinheit eines aktuellen Thinkpad-Notebooks aus und verzichtet auf unnötige Schnörkel. Auf der Rückseite befindet sich neben der 8-Megapixel-Kamera mit LED-Fotolicht der Thinkpad-Schriftzug, dessen i-Punkt wie bei den Notebooks rot leuchtet.Mit einem Gewicht von 755 Gramm wiegt das X1 Tablet knapp 11 Gramm weniger als das Surface Pro 4 mit Core-M3-Prozessor. Wie beim aktuellen Surface hat das Display ein Seitenverhältnis von 3:2. Dadurch ist das Lesen besonders im Hochkantmodus angenehmer als bei einem Tablet im 16:9- oder 16:10-Format. Lenovo hat sich beim X1 Tablet für einen 12-Zoll-Bildschirm entschieden - damit ist das Gerät nur unwesentlich kleiner als das 12,3 Zoll große Surface Pro 4.

Der Bildschirm des X1 Tablet ist gelungen, wenngleich auch nicht außergewöhnlich. Das 12 Zoll große IPS-Display hat eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln, was eine Pixeldichte von 216 ppi ergibt. Bildschirminhalte werden scharf dargestellt, auch wenn bei genauem Hinsehen Pixelränder zu erkennen sind. Beim alltäglichen Arbeiten fallen diese aber nicht auf. Das Display ist blickwinkelstabil, die Helligkeit lässt allerdings etwas nach, wenn wir den Bildschirm von der Seite betrachten - dies liegt jedoch noch im vertretbaren Rahmen.Die Farben und Kontraste des Displays sind ausgewogen. Die Helligkeit ist mit maximal durchschnittlich 341 cd/qm für ein Tablet im guten Bereich. Das Surface 4 Pro schafft allerdings fast 400 cd/qm. Bei direktem Sonnenschein können Displayinhalte noch erkannt werden, die spiegelnde Oberfläche stört allerdings. Hier wäre wenigstens eine matte Schutzfolie praktisch, wie sie Lenovo etwa beim Thinkpad Yoga 260 von Haus aus aufklebt. Beim Yoga 260 verschlechtert sich die Touch-Eingabe dadurch nicht.

Die Hälfte der Rückseite nimmt der Klappständer ein. Mit einem Schiebeschalter wird der Verschluss geöffnet, anschließend kann der Ständer aufgeklappt werden. Wie eingangs erwähnt, öffnet er sich nach unten, nicht wie beim Surface nach oben. Das hat den Vorteil, dass eine durchgängige Standfläche entsteht.Das ist besonders auf unebenen Oberflächen praktisch: So kann das X1 Tablet etwa zusammen mit der Tastatur bequem auf dem Schoß genutzt werden; da die Unterseite der Tastatur komplett gummiert ist, rutscht hier nichts. Der Ständer liegt plan auf den Knien auf und rutscht nicht wie beim Surface ab. Er ist stufenlos verstellbar, weshalb Nutzer den Betrachtungswinkel in nahezu jede gewünschte Position einstellen können. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei 90 Grad.Unter dem Ständer befinden sich die Einschübe für eine Micro-SD-Karte und - falls das Modell diese unterstützt - eine SIM-Karte. Besonders den SIM-Karten-Steckplatz finden wir etwas fitzelig, die Karte bekommen wir nur mit einem Pieker als Hilfsmittel hinein und wieder heraus.

Die Tastatur für das X1 Tablet ist eine der besten, die wir bei einem Detachable gesehen haben. Sie wird angesteckt und von Magneten gehalten; die Verbindung und Stromversorgung erfolgen durch Metallkontakte. Die Tastatur entspricht einem vollwertigen Keyboard, wie es auch bei den aktuellen Thinkpad-Notebooks zum Einsatz kommt. Sowohl von den Dimensionen als auch von der Tastenbestückung her ist sie identisch mit der des Thinkpad Yoga 260 oder des Thinkpad X1 Carbon v4. Sie wiegt knapp 300 Gramm, zusammen mit dem Tablet kommt das Gerät also auf ein Gewicht von 1,05 Kilogramm.Das Tippgefühl ist angenehm: Bei der Größe der Tastatur müssen Laptop-Nutzer sich nicht umgewöhnen. Der Hubweg der Tasten ist zwar kürzer als bei aktuellen Thinkpad-Notebooks und etwas schwammiger, aber insgesamt für ein Detachable sehr gut - und besser als die des Surface Pro 4. Die Tasten sind, anders als bei den Thinkpad-Notebooks, nicht konkav, sondern haben eine plane Oberfläche.

Die Tastatur kann wie bei einem Surface mit Hilfe einer magnetischen Leiste leicht angekippt am Tablet befestigt werden. Eine schräg angebrachte Tastatur empfinden manche Nutzer als angenehmer als eine gerade, Microsoft verwendet dieses System auch bei seinen Surface-Tablets. Die Tastatur des X1 Tablets biegt sich allerdings weitaus weniger durch als bei diesen, weshalb das Tippgefühl auch in Schräglage angenehmer ist als bei den Microsoft-Geräten.Flach auf den Tisch gelegt ist die Tastatur beim Tippen um einiges leiser als in Schrägstellung. Dann hören Umstehende fast nur die Leertaste - anders als etwa bei den Tastaturen der beiden iPad-Pro-Tablets, die einen wesentlich höheren Geräuschpegel verursachen.Die Tastatur des X1 Tablets hat neben einem gut reagierenden, klickbaren Touchpad auch einen Trackpoint, wie ihn Nutzer von Thinkpads gewohnt sind - ungewöhnlich für Detachables mit ansteckbarer Tastatur. Der in der Tastatur verbaute Trackpoint ist recht flach, über dem Touchpad liegen die bekannten drei Hardwaretasten für die linke und rechte Maustaste und für die Scroll-Funktion.

Wie bei den aktuellen Thinkpad-Laptops lässt sich das Touchpad in den Mauseinstellungen umfangreich konfigurieren. Für den Trackpoint gilt das hingegen nicht, die Druckempfindlichkeit lässt sich nicht einstellen. Dadurch reagiert der Mauszeiger unter Umständen anders als auf einem Thinkpad-Laptop - gewöhnungsbedürftig, aber kein Ausschlusskriterium.Insgesamt sind wir von der Tastatur des X1 Tablets begeistert. Ist das Keyboard an das Tablet angeschlossen, erinnert uns nur noch wenig daran, dass es sich nicht um einen echten Laptop handelt. Das liegt vor allem am guten Tippgefühl, dem guten Touchpad sowie dem Trackpoint, auch wenn dieser nicht ganz so feinfühlig reagiert wie der eines Thinkpad-Notebooks. Dieser Test wurde komplett auf dem X1 Tablet getippt, ohne dass wir einen Kritikpunkt an der Tastatur finden konnten.Als weitere Eingabemöglichkeit bietet Lenovo in seinem deutschen Onlineshop für einen Aufpreis von 30 Euro einen Digitizer an. Diese Investition lohnt sich durchaus.

Der Digitizer ist so groß wie ein herkömmlicher Kugelschreiber und hat zwei Schaltflächen. Anders als etwa beim Thinkpad Yoga 260 lässt sich der Stift aufgrund der engeren Platzverhältnisse des X1 Tablets nicht im Gehäuse unterbringen - er ließe sich hier also auch nicht aufladen. Daher müssen Nutzer eine AAA-Batterie in den Stift einlegen.Der Stift arbeitet genau genug, um auch damit zeichnen zu können. Anders als beim Apple Pencil des iPad Pro beginnt seine Erfassungsfläche aber nicht direkt am Rand des Displays; wie bei vielen anderen Geräten gibt es eine kleine Pufferzone am Rand, die der Stylus nicht erreicht. Mit WriteIt hat Lenovo auch beim X1 Tablet eine Software installiert, die es dem Nutzer ermöglicht, Textfelder in zahlreichen Anwendungen handschriftlich auszufüllen, ohne die Handschriftenerkennung der Windows-Bildschirmtastatur verwenden zu müssen. Auch können Notizen etwa über Internetseiten direkt angefertigt und abgespeichert werden.

Lenovo bietet Nutzern des X1 Tablets zwei Möglichkeiten, den Stift am Gerät zu befestigen. Zum einen gibt es eine Halterung, die in den USB-Anschluss gesteckt werden kann. Hier kann der Stift eingeschoben werden. Liegt das Tablet flach auf dem Tisch, kann der Stylus ebenfalls vertikal eingestellt werden. Die zweite Möglichkeit ist eine Befestigung an der Tastatur: Hierfür wird am rechten Rand ein Einschub geöffnet, in den eine flexible Stoffschlaufe gesteckt wird. Beide Lösungen sind weniger schön als ein Steckplatz im Gerät selbst, bei der Größe des Tablets aber kaum anders zu realisieren.Uns gefällt die Schlaufe an der Tastatur besser, einfach weil damit nicht der einzige Standard-USB-Anschluss belegt wird. Dieser unterstützt USB 3.0; daneben befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, der unter anderem der Stromversorgung des Tablets dient. Allerdings lassen sich hier auch externe Speichergeräte anschließen - im Grunde hat das Tablet also von Hause aus bereits zwei Anschlüsse.

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