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Mit 4,3-Zoll-Nova-Touchscreen und Android 4 kommt das Optimus L7 von LG in Kürze in Deutschland auf den Markt. Erstmals vorgestellt hatte LG die Optimus-L-Reihe zum Mobile World Congress 2012. LGs Optimus L7 alias P700 hat einen 4,3 Zoll großen Nova-Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Durch die Nova-Technik soll das Display besonders hell sein und dabei weniger Energie verbrauchen als herkömmliche LCDs. Mit der starken Helligkeit soll sich ein echtes Weiß darstellen lassen. Zudem können die Informationen auf dem Display auch in direktem Sonnenlicht gut abgelesen werden, verspricht LG. Für Fotoschnappschüsse und Videoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht auf der Gehäuserückseite. Auf der Vorderseite steht für Videokonferenzen eine VGA-Kamera zur Verfügung. Das Optimus L7 kommt gleich mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich auf den Markt.

Zur Größe des RAM-Speichers macht LG keine Angaben. Der interne Speicher wird mit 2,7 GByte angegeben. Das Gerät hat dann einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, die maximal 32 GByte groß sein darf. Der integrierte Prozessor arbeitet mit einer Taktrate von 1 GHz.Das Mobiltelefon arbeitet in den vier GSM-Netzen, in den UMTS-Frequenzen 900 sowie 2.100 MHz und bietet GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s. Außerdem werden WLAN und Bluetooth 3.0 unterstützt. Welche WLAN-Frequenzen das Mobiltelefon unterstützt, hat LG in seinem Datenblatt nicht angegeben. Das Mobiltelefon hat zudem einen GPS-Empfänger, ein UKW-Radio sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und unterstützt DLNA.Das Optimus L7 ist 125,5 x 67 x 8,7 mm groß und wiegt 122 Gramm. Mit einer Akkuladung wird eine Sprechzeit von maximal 5,5 Stunden sowohl im GSM- als auch im UMTS-Betrieb versprochen. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku im GSM-Betrieb 25 Tage und im UMTS-Modus bis 30 Tage durchhalten.

In einem PDF-Datenblatt von LG sind die fehlenden Angaben zum Optimus L7 aufgeführt. Demnach hat das Optimus L7 einen RAM-Speicher von 512 MByte. Außerdem wurde der interne Speicher konkretisiert. Dieser ist 4 GByte groß, von dem der Nutzer 2,5 GByte nutzen kann. Das Smartphone unterstützt Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n.Mit ziemlicher Verspätung hat Dell seinen Convertible-Tablet-PC der dritten Generation auf den Markt gebracht. Wir haben das Latitude XT3 getestet und es mit Lenovos X220t und HPs 2740p verglichen. Vor allem der N-Trig-Digitizer des XT3 gefällt uns. Die Auswahl an Convertible-Tablet-PCs ist trotz des Hypes um Tablets noch immer ziemlich gering. Ein neuer Vertreter dieses Typs ist das Latitude XT3 und damit Dells drittes Notebook, das durch Drehen des Displays in ein Tablet verwandelt werden kann. Für den Test war uns vor allem die praktische Bedienung wichtig. Da im Gerät ein normaler Prozessor steckt, sind bei diesem keine Überraschungen zu erwarten. Kurze Benchmarks bestätigten diesen Eindruck. Wir konzentrieren uns also vor allem auf die Benutzbarkeit und darauf, was Dell anders macht als die Konkurrenz von HP und Lenovo.

Eigentlich wollte Dell das Notebook schon vor fast einem Jahr auf den Markt bringen. Die ersten konkreten Hinweise gab es im Februar 2011. Ziel war, das XT3 noch vor der Jahresmitte zu verkaufen. Daraus wurde aber zunächst nichts, denn Dell verschob den Produktionsstart immer wieder. Andere Neuheiten hatten laut Dell Priorität.Unser Testgerät unterscheidet sich recht deutlich vom Vorgängermodell. Es gibt einen neuen Prozessor, ein neues Design und ein deutlich größeres Display. Außerdem hat das XT3 nun eine gut erkennbare Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur. Beibehalten wurde der Digitizer von N-Trig, der aber nun mit einem batteriebetriebenen Stift arbeitet.Dells Vorgängergerät ist rund drei Jahre alt. Die Firma hat sich also viel Zeit gelassen, um wieder einen modernen Tablet-PC vorzustellen. Für Geschäftskunden ist eine stabile Hardwarebasis samt Ersatzteilservice wichtiger, als immer aktuelle Hardware zu haben, weswegen dies bei der Latitude-Serie nicht ungewöhnlich ist. Als wir das Latitude XT2 testeten, war Windows 7 noch gar nicht auf dem Markt, dementsprechend war Multitouch auf dem Vista-System noch nicht besonders ausgereift.

Der Vorgänger des XT3 arbeitet noch mit einem Core 2 Duo in der ULV-Ausführung, genauer gesagt: mit einem SU9400 mit 1,4 GHz. Damit vergleichbare Prozessoren gibt es heutzutage in Ultrabooks, aber selbst die sind dank Turboboost sehr viel schneller als die alten ULV-Prozessoren der Core-2-Duo-Serie. ULV-Prozessoren gibt es beim XT3 nicht mehr. Im Gehäuse unseres Testmusters arbeitet ein Core i7-2620M (2,7 bis 3,4 GHz).Vorbei sind auch die Zeiten, in denen der Nutzer teure 1,8-Zoll-Festplatten oder -SSDs nutzen musste. Erstere sind vor allem langsam und eine große SSD-Auswahl gibt es in dem Format auch nicht. Unser XT3 ist mit einer 2,5-Zoll-SSD von Samsung (PM810) bestückt.Wohl am auffälligsten ist die Konstruktion an sich. Statt 12 sind es nun 13 Zoll in der Bilddiagonalen. Das Latitude XT3 hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und ist damit auf Windows 8 und die Snap-Funktion vorbereitet. Der Vorgänger hatte noch 1.280 x 800 Pixel. Das Gewicht des Geräts ist mit fast 2,2 Kilogramm durch die neue Konstruktion leider deutlich höher als das des Vorgängers mit 1,73. Das XT3 ist mit 33 mm zudem sehr dick. Dafür lässt sich das Display jetzt in beide Richtungen drehen.

Die restliche Ausstattung entspricht den hohen Anforderungen von Firmen. Ein 3G-Modem - allerdings ohne CDMA-Option - gibt es genauso wie eine Dual-Band-WLAN-Karte von Intel. Einen Anschluss für Expresscards gibt es für Erweiterungen ebenfalls, ebenso eine Hintergrundbeleuchtung. Die Ausstattung variiert zum Teil sehr stark, da sich der Nutzer selbst seine Komponenten aussuchen kann.Das XT3 ist nun kompatibel zu einigen Dockinglösungen der Latitude-E-Serie. Der Vorgänger bot das nicht an. Es gibt aber auch weiterhin ein Media Slice für das System mit dem Namen XT3 Media Base (PDF). Die Option stand uns nicht zur Verfügung, wir wissen aber vom Vorgänger sowie HPs Lösung, wie praktisch das beim Transport ist. 530 Gramm wiegt so eine Unterschnallbasis, sie ist 16 mm hoch und lässt sich auch unterwegs mit Akku nutzen. Im Unterschied zu HPs Lösung lässt sich aber kein Unterschnallakku in Kombination nutzen und es gibt nur zwei USB-Anschlüsse plus Laufwerk in der Base, die somit nicht mehr als Dock angesehen werden kann, denn der Monitor muss immer noch einzeln am Notebook angeschlossen werden.

Uns gefällt die neue Konstruktion des XT3 nicht. Während das alte XT2 klein, elegant und gleichzeitig unauffällig war, ist das neue Modell recht klobig, selbst für ein 13-Zoll-Notebook. Zudem setzt Dell nun auf einen Haken, der per Magnet herausgezogen wird. Die Konstruktion kennen vor allem Apple-Nutzer, aber auch Anwender von HPs Elitebook-27x0p-Serie. Das ist prinzipiell stabiler als der Verschlussmechanismus des XT2, allerdings sahen wir beim Testen die gleichen Macken, die auch das HP 2740p und 2710p in unserer Redaktion hatten. Mitunter schafft der Magnet es nicht, den Haken korrekt herauszuziehen und einrasten zu lassen. Daher kann schon nach kurzer Zeit eine lästige Reparatur nötig werden. Bei unseren HP-Notebooks mit dem gleichen Verschluss musste mehrmals das gesamte Display ausgetauscht werden.Zum Vergleich haben wir sowohl ein Convertible von Lenovo (X220t) als auch HPs 2740p (mit Windows 7 und Windows 8) zur Verfügung. Die beiden Geräte sind produktiv im Einsatz, wir kennen also die Macken der Notebooks - und eine der Hauptmacken dieser beiden Geräte heißt leider Wacom.

Ebenfalls in unserem Portfolio gibt es ein Samsung Series 5 Slate. Es ist ein Tablet-PC mit Wacom-Digitizer, aber Samsung schafft es, Wacom-Hardware zu verbauen, die sehr präzise ist. Und das, obwohl Samsung in dem Bereich neu ist. HP und Lenovo konnten ihre Erfahrung nicht nutzen, um einen guten Digitizer zu ermöglichen. Tendenziell haben wir mit dem X220t aber weniger Ärger als mit dem HP-Notebook und der Lenovo-Stift ist auch etwas präziser, wenngleich auch er im Randbereich zu krummen Linien neigt. Der große Nachteil von N-Trig-Digitizern ist übrigens verschwunden: Adobe Photoshop funktioniert jetzt mit der Druckempfindlichkeit des Stifts, was wir anhand der Version CS 5.1 und CS 6 bestätigen konnten. Früher waren nur einzelne Anwendungen wie Artrage oder das Windows-Journal kompatibel mit N-Trig-Stiften. Artweaver, das ebenfalls auf die Wintab-API setzt, funktionierte aber nicht mit dem N-Trig-Stift.

Wir hatten dafür auf den Wacom-Tablets Schwierigkeiten mit der Druckempfindlichkeit. Beim HP 2740p unter Windows 8 war die Druckempfindlichkeit nur im Windows Journal und bei Artrage mit deaktiviertem Wintab vorhanden und Photoshop funktionierte auch nicht. Das ist ein Hinweis auf Wintab-Probleme. Mit Windows 7 haben wir den Digitizer zum Teil besser im Griff gehabt. Allerdings sind dann Treiber notwendig, die nicht von HP sind, und der Nutzer muss bei der Reihenfolge der Installation aufpassen. Wir haben die Druckempfindlichkeit gelegentlich einfach verloren, ohne dass der Grund ersichtlich war.Beim X220t mit Windows 7 hingegen funktionierte Photoshop genauso wie das Windows Journal. Artrage ließ sich hingegen nicht zur Mitarbeit bewegen, unabhängig von der Wintab-Einstellung. Artweavers Druckempfindlichkeit funktionierte bei uns bei keinem der Convertibles.Die Probleme zeigen ganz gut, dass auf Microsofts Tablet-PC-Plattform auch nach Jahren noch nicht alles so ist, wie es sein sollte. Tablet-PCs sind weiterhin mit viel Arbeit bei der Konfiguration und Recherche verbunden. Dells XT3 ist aber besser zu handhaben als die Konkurrenz.

Damit übertrifft Digitizer-Hersteller N-Trig im XT3 erstmals die Bedienbarkeit von Wacom-Convertibles. Für N-Trig spricht zudem die Präzision des Stifts. Wacom frustriert mit unnötig viel Konfigurationsarbeit den Anwender. Wer einen alten Stift von N-Trig hat, kann diesen übrigens beim XT3 nicht mehr benutzen. Die batteriebetriebenen und per Induktion versorgten N-Trig-Stiftsysteme sind zueinander inkompatibel.Die Akkulaufzeit enttäuscht. Bei einem Gewicht von 2,2 kg konnten wir nicht länger als 4 Stunden mit dem System arbeiten, in der Praxis sind es eher weniger als 3 Stunden. In einem Test war das Notebook nach 2:59 Stunden aus, dabei war die Helligkeit auf Maximum und das Mobilfunkmodem aktiv. Das liegt an dem 44-Wattstunden-Akku - einem erstaunlich kleinen Energiespender, obwohl das Notebook so schwer ist. Dieser schafft es nicht, das recht helle Display und andere Komponenten lang genug mit Energie zu versorgen. Wer das Notebook bei mittlerer Helligkeit und aktivem WLAN nur stehen lässt, kommt auf maximal 6 Stunden. Da der Prozessor aber wegen des Turboboosts schnell hochtaktet, sind die Werte in der Praxis kaum erreichbar.

Laut Datenblatt gibt es noch einen 76- und einen 93-Wattstunden-Akku. Letzterer ist ein Unterschnallakku. In Kombination dürfte sich die Laufzeit vervierfachen lassen. Das Notebook wird dann allerdings noch schwerer.In vielen Situationen bleibt der Lüfter des Latitude XT3 komplett abgeschaltet. Wird der Prozessor doch zu warm, wird der Lüfter hochgefahren. Dann ist er aber hörbar. Wir würden uns wünschen, dass Dell den Lüfter langsam drehen lassen und dafür früher anschalten würde.Dells Latitude XT3 ist bereits verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei etwas über 1.200 Euro inklusive drei Jahren Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag.Eigentlich ist das Latitude XT3 ein gutes Convertible. Der Digitizer ist präzise und wurde verglichen mit den Vorgängern deutlich in der Präzision verbessert. Er ist damit definitiv besser als die Wacom-Digitizer, die wir kennen und die zum Teil zu krummen Linien neigen. Auch die Verarbeitungsqualität des XT3 ist hervorragend.

  1. https://www.wireclub.com/users/retrouve3/blog
  2. http://www.rondeetjolie.com/blog/retrouve3.html
  3. http://www.getjealous.com/retrouve3