Sites Grátis no Comunidades.net


Total de visitas: 11099
Akku Asus zenbook u500

Vom Einschalten bis zur Eingabe des PIN-Codes für die SIM-Karte dauert es 20 Sekunden. Danach erscheint Android 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich samt der von HTC entwickelten Benutzeroberflächenerweiterung Sense 4.0. Im Vergleich dazu braucht das Samsung Galaxy Nexus 35 Sekunden.Das Gehäuse ist aus Kunststoff, laut HTC aus Polycarbonat, und fühlt sich nicht nur hochwertig an, sondern ist auch stabil. Außerdem reduziert das Kunststoffgehäuse das Gewicht, so dass das Smartphone nur 134 Gramm wiegt, mit Ladegerät und Kabel sind es 190 Gramm. Zum Vergleich: Das etwa gleichgroße Samsung Galaxy Nexus wiegt etwa 139 Gramm. HTCs One X hat die Maße 134,4 x 69,9 x 8,9 mm, während das Galaxy Nexus von Samsung 135,5 x 67,9 x 8,9 mm groß ist.Unter einer Abdeckung aus Gorilla-Glas von Corning liegt das 4,7 Zoll große Display, das eine Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln hat. Beim Display handelt es sich um ein Super-LCD2-Display, das eigentlich ein IPS-Display ist, wie HTC bestätigte. Die Farben wirken kontrastreich und nicht so übertrieben knallig wie beim Galaxy S2. Bei direktem Sonnenlicht ist das Display gut lesbar, allerdings funktioniert der Helligkeitssensor etwas träge. Das Umschalten zwischen Hoch- und Querformat hingegen funktioniert gut. Der Tegra-3-Chipsatz liefert auch eine überdurchschnittliche Grafikleistung, der Nenamark-Benchmark hat 47,5 Frames pro Sekunde gemessen, fast doppelt so viel wie auf Samsungs Galaxy Nexus.

Unter dem Bildschirm prangen die von Gingerbread-Geräten gewohnten Hardwaretasten, allerdings ohne die Optionstaste. Eigentlich sollte damit der gesamte Bildschirm von Applikationen genutzt werden können, aber die Schaltfläche für die Optionen ist als Softwaretaste umgesetzt und macht den unter Android 4 üblichen Balken am unteren Rand der Anwendungen notwendig, auf dem sonst auch die Bildschirmtasten liegen. Damit reduziert sich der Bildschirminhalt auf 720 x 1.184 Bildpunkte in zahlreichen Applikationen, deren Entwickler die Optionstasten noch nicht in den oberen Teil der Anwendung versetzt haben.Dazu sagte HTC-Executive-Director André Lönne: "Es ist durchaus möglich, mit Ice Cream Sandwich auf Hardkeys zu verzichten. Zu den Hardkeys zählen übrigens auch die Sensortasten auf den HTC One-Geräten. Allerdings sehen wir darin einen Nachteil für den Nutzer: Erstens rückt damit das Display weiter nach unten, was sich sehr ungünstig auf die Usability auswirkt. Zweitens kann ein großer Teil des Displays durch die Verwendung von starren Tasten nicht optimal genutzt werden."

Die Netzwerkausstattung ist überdurchschnittlich: Neben dem üblichen HSPA-Modul besitzt das HTC One X auch einen WLAN-Chip, der sich nach 802.11 a/b/g/n mit dem Internet verbindet und somit auch im 5-GHz-Bereich funkt. Ferner kann das HTC One X über NFC kommunizieren. Bluetooth beherrscht das HTC One X in Version 4.0. Das Smartphone lässt sich auch als WLAN-Hotspot nutzen. Damit fehlt dem Gerät lediglich ein LTE-Modul. Auf dem US-Markt gibt es das HTC One X zwar mit LTE, allerdings nutzt es dort andere Frequenzen als hierzulande und wird darüber hinaus mit einem Zweikernprozessor von Qualcomm ausgeliefert. Der GPS-Empfänger reagiert nach dem Start binnen Sekunden und lässt sich auch in Innenräumen nutzen.Ein Schacht am oberen Rand des Geräts nimmt die Micro-SIM-Karte auf. Der Einschub muss mit Hilfe eines Dorns herausgefummelt werden, der dem Gerät beiliegt. Den richtigen Winkel für das Herausschieben des SIM-Karten-Halters zu finden, gelang uns erst nach mehreren Versuchen. Eine Büroklammer tat es dann auch.

Dass Vierkernprozessoren mehr Akkuleistung benötigen, erklärt sich von selbst. Entsprechend müsste der Lithium-Polymer-Akku im HTC One die höhere Leistungsaufnahme verkraften können. Es zeigte sich beim Antutu-Benchmark, dass bei voller Auslastung aller vier Kerne der Akku schneller leer war als beim Samsung Galaxy Nexus. Tatsächlich hat der Lithium-Ionen-Akku des HTC One X mit 1.800 mAh fast die gleiche Kapazität wie der im Galaxy Nexus verbaute Akku mit 1.750 mAh.Im Normalbetrieb ist die Akkulaufzeit dann auch durchschnittlich. Werden die Kerne hingegen über Gebühr belastet, etwa bei den für Tegra-Chipsätze konzipierten 3D-Spielen, ist der Akku deutlich unterdimensioniert. Zugegeben: Die wenigsten werden das Android-Smartphone als reine Spielekonsole nutzen, etwas mehr Akkukapazität wäre aber dennoch wünschenswert. Dass er nicht auswechselbar ist, ist ebenfalls ein Manko.

Dazu sagte Lönne zu Golem.de: "Austauschbare Akkus bieten heute kaum noch praktische Vorteile: Die Akkulaufzeiten der Smartphones sind viel höher als noch vor ein paar Jahren. Fest verbaute Akkus in neuester Technologie - wie die Li-Polymer-Akkus - können dagegen ultraflach verbaut werden. So sind Werte mit Unibody-Gehäuse aus Aluminium unter 8 mm möglich." Da die Akkus Bestandteil der Sende- und Empfangseinheit und somit keine Verschleißteile mehr sind, "erhält der Akku statt bis dato sechs Monaten die volle Garantie des gesamten gekauften Produktes", so Lönne weiter.Während unseres Tests erhielt das HTC One X ein Firmwareupdate, das die Akkuleistung verbessern sollte. Tatsächlich sank danach die Leistungsaufnahme geringfügig, was zu einer minimal längeren Akkulaufzeit führt.Bei Volllast der CPU, zusätzlich aktivem WLAN und voller Bildschirmhelligkeit zeigt das One X nach einer Stunde nur noch 50 Prozent Akkukapazität an. Der Akku des Galaxy Nexus mit seinem Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz hielt nur etwa 15 Minuten länger durch. Besser schnitt das HTC One X bei der Wiedergabe eines mit H.264 codierten 720p-Videos bei aktiver WLAN und voller Bildschirmhelligkeit ab: Dabei leerte sich der Akku in 2,5 Stunden auf 50 Prozent - ein durchschnittlicher Wert. Bei normaler Nutzung mit voller Bildschirmhelligkeit und aktiven Netzverbindungen musste das Smartphone am Abend ans Ladegerät gehängt werden.

Intern sind 32 GByte Speicher verbaut, von denen laut HTC 26 GByte für Anwenderdaten zur Verfügung stehen. Der als Intern bezeichnete und für Applikationen gedachte Speicher beträgt 2 GByte. Auf einen Steckplatz für SD-Karten hat HTC verzichtet. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte. Die Schreibgeschwindigkeit auf den Flash-Speicher beträgt laut Antutu-Benchmark 25,4 MByte/s, die Lesegeschwindigkeit 38 MByte/s. Zum Vergleich: Auf dem Samsung Galaxy Nexus beträgt die Schreibgeschwindigkeit 8 MByte/s und die Lesegeschwindigkeit 23,4 MByte/s. Über ein Micro-USB-Kabel angeschlossen, meldet sich das Gerät als USB-Festplatte an. Die 8-Megapixel-Kamera macht für ein Smartphone überdurchschnittliche Fotos. Sie sind mit denen des iPhone 4S vergleichbar. Jedoch sehen die Bilder auf dem Smartphone farblich deutlich intensiver aus, als sie später auf Rechnern tatsächlich sind. Die Qualität der Aufnahmen ist mit denen durchschnittlicher Digitalkameras nicht vergleichbar. Die Blende wird mit F2.0 angegeben, das Objektiv hat eine Brennweite von 28 Millimetern. Es gibt fast keine Verzögerung zwischen dem Klick auf den Auslöser und der Aufnahme.

Dass der Aufnahmewinkel von Videos kleiner als der von Fotos ist, müssen Anwender bei der Auswahl des Motivs in der Vorschau beachten, denn die Aufnahme startet sofort, eine Vorschau speziell für Videoaufnahmen gibt es nicht. Videos können in 1080p aufgenommen werden. Während eine Videoaufnahme läuft, lassen sich gleichzeitig Fotos machen, die mit der vollen Auflösung von 3.264 x 1.840 Pixeln gespeichert werden. Das HTC One X hat für Videoaufnahmen und Fotos zwei verschiedene Chips. Neben der Zeitrafferfunktion aus dem Stock-Android 4.0 hat HTC der Videoapplikation auch eine Videostabilisierung spendiert.Die 1,3-Megapixel-Frontkamera funktioniert auch mit Skype und macht Aufnahmen in 720p. Das HTC One X lässt sich über einen Mobile High Definition Link (MHL) mit einem externen HDMI-Bildschirm verbinden. Dazu wird ein spezielles Kabel benötigt, das an die USB-Buchse des Smartphones angeschlossen wird. Dann lassen sich auf dem angeschlossenen Bildschirm Videos in 1080p wiedergeben oder Fotos ansehen. Außerdem ist das Smartphone DLNA-fähig, kann also Multimediainhalte ins Netzwerk streamen.

Die Audiowiedergabe ist auf Kopfhörer mit Beats Audio optimiert, die dem Gerät aber standardmäßig nicht beiliegen. Auch so ist der Audioklang in Ordnung, mit aktiviertem Beats Audio bekamen wir einen satten Klang mit vielen Bässen. Getestet haben wir die Musikwiedergabe mit In-Ear-Kopfhörern K331 von AKG und dem Headset PC 151 von Sennheiser. Ein nettes Gimmick: Beim Verändern der Lautstärke über den allgegenwärtigen Wippschalter werden jeweils höher oder tiefer werdende Tonfolgen ausgegeben.Die QWERTZ-Tastatur ist im Vergleich zur Standardtastatur von Android 4 nur wenig erweitert worden, eine zweite Ebene, die hinter der Tastatur für Zahlen und Sonderzeichen liegt, verbirgt beispielsweise zusätzliche Währungszeichen und weitere Smileys.

Der Browser reagiert flott, aber nicht merklich schneller als auf dem Dualcore-Gerät von Samsung, auch nicht bei besonders bildlastigen Seiten. Das Scrollen ist flüssig und die Seiten laden schnell. In Benchmarks hingegen zeigt sich wieder die Leistung des Vierkernprozessors: Im Javascript Sunspider erreichte das HTC One X etwa 1.720 Millisekunden und war damit deutlich schneller als das Galaxy Nexus mit etwa 1.950 Millisekunden. Im Browsermark-Benchmark von Rightware lag das HTC One X zwar nicht ganz so deutlich vorne, mit durchschnittlich mehr als 100.000 Punkten aber um etwa 2.000 Punkte vor Samsungs Galaxy Nexus.Beim Scrollen im Browser auch auf bildlastigen Webseiten konnten wir keinen Unterschied zwischen einem Zweikern- und einem Vierkernprozessor feststellen. Sämtliche von uns angesteuerten Webseiten ließen sich im Standardbrowser des HTC One X flüssig druchscrollen. Selbst aktive Flash-Inhalte machten dem Browser keine Schwierigkeiten. Adobes Flash Player 11 ist vorinstalliert und lässt sich lediglich deaktivieren, aber nicht entfernen.

Das HTC One X ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Listenpreis ist mit 599 Euro für die Ausstattung des Geräts günstig. Käufer erhalten eine 24-monatige Garantie.Die Wärmeentwicklung des Geräts machte uns ein wenig Sorgen. Zwar lief das Smartphone auch bei fast 50 Grad Celsius CPU-Temperatur noch stabil, wie das Smartphone im Sommer bei höheren Außentemperaturen reagiert, bleibt allerdings abzuwarten. Die Akkulaufzeit bei prozessorlastigen 3D-Spielen ist auch deutlich geringer als im Normalbetrieb. Dann liegt sie etwas über dem Durchschnitt. Dass die Optionsschaltfläche den Bildschirm verkleinert, nervt ein wenig, zumal sie auch meist funktionslos ist.Von der Akkuleistung waren wir positiv überrascht. Angesichts des Vierkernprozessors haben wir deutlich geringere Laufzeiten erwartet. Diese sind beim HTC One X zwar nicht überragend, aber dennoch vergleichsweise gut.

  1. http://www.mywedding.com/retrouve3/blog.html
  2. http://dovendosi.blogolink.com/
  3. http://gegensatz.mixxt.at/networks/blog/posts.rose.jons