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Akku DELL Alienware M18x

Nehmen wir das iPhone 7 Plus als Konkurrenzgerät mit 5,5 Zoll großem Display zum Vergleich: Käufer erhalten hier für das gleiche Geld Hardware-Extras wie eine Dual-Kamera, einen 3D-Touch-Bildschirm und die Taptic Engine. Die Frage ist weniger, ob manche Käufer diese Funktionen wirklich brauchen: Für uns entscheidend ist, dass es sie gibt, für den gleichen Preis wie beim Pixel XL. Letzteres ist durchweg mit Standardhardware gebaut, wenngleich auch mit sehr guter - diese bekommen aber Käufer des weitaus günstigeren Galaxy S7 Edge auch.Googles aktuelle Konkurrenz ist schlicht zu gut und - gemessen am Preis des Pixel XL - zu günstig. Als attraktivste Hauptkonkurrenten sehen wir das bereits erwähnte Galaxy S7 Edge von Samsung oder auch das HTC 10, das nur noch unter 550 Euro kostet. Google hat die Nexus-Serie abgeschafft, um Platz für eine eigene Smartphone-Serie zu schaffen. Leider mangelt es an echten Innovationen - etwa einer Projekt-Tango-Kamera. So ist das Pixel XL ein sehr gutes, aber auch aus der Konkurrenz nicht so weit herausragendes Smartphone, wie man es beim verlangten Preis erwarten würde.

Stromausfall im Serverraum - in naher Zukunft ist das kein Horrorszenario mehr. In Minuten sollen die Rechner wieder online sein können, ohne Neustart und Datenverlust. Möglich machen das neue Komponenten auf Basis von Flash-Speicher, die zudem auch die Leistung steigern können.Aus einem halbwegs aktuellen Desktop-PC oder Notebook ist die SSD nicht mehr wegzudenken, auch in Rechenzentren erfüllen die Flash-Medien immer mehr Aufgaben. Die Anforderungen gehen dort jedoch über schnelles Laden und Speichern hinaus. Auch beim seit Jahrzehnten kaum weiterentwickelten Hauptspeicher deutet sich in Form von DIMMs ein Umbruch an. Bald soll nicht mehr gelten: Strom weg, RAM leer.

Das wird möglich durch NVDIMMs. Die Abkürzung ist auch ausgeschrieben und frei übersetzt kaum lesbarer: nichtflüchtige Speichermodule. Darauf sitzt die gleiche Menge DRAM wie Flash-Speicher, Letzterer dient als Backup für einen Stromausfall oder einen nahezu energielosen Standby. Das ermöglicht es auch, einen Rechner durch hartes Abschalten sofort vom Netz zu nehmen, ohne Daten zu verlieren. Der wesentliche Unterschied zu Flash-Techniken für den Heimbereich sind sowohl bei SSDs als auch bei NVDIMMs für Server die verwendeten Busse - sie sind breiter und daher schneller -, aber auch zunehmend die Bauweisen des nichtflüchtigen Speichers selbst. Statt bisher üblichem Single-Level oder Multi-Level (SLC, MLC) und Samsungs V-NAND sollen modifizierte Phase-Change-Speicher wie Intels 3D Xpoint sowohl in SSDs als auch in NVDIMMs verbaut werden.

Für die sonst recht konservative Architektur von Rechenzentren sind das recht viele neue Technologien, die teilweise auch miteinander konkurrieren. Auch wenn die Grundidee der NVDIMMs einleuchtet, geht es auch um unterschiedliche und teils recht neue Anwendungsszenarien.Sony bringt seinen persönlichen Assistenten in Kopfhörerform - Xperia Ear - in Deutschland auf den Markt. Der Bluetooth-Stöpsel soll Nutzern unter anderem Social-Media-Nachrichten und E-Mails vorlesen, Routen berechnen und bei der Organisation des Alltags helfen. Mit dem Xperia Ear bringt Sony einen digitalen Assistenten in den Handel, der wie ein Bluetooth-Headset in einem Ohr getragen wird. Der Assistent soll dem Träger bei seinen alltäglichen Aufgaben helfen und reagiert dabei auf Sprachbefehle sowie Kopfbewegungen. Xperia Ear wird per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden, über eine spezielle App kann sich der Nutzer aussuchen, welche Art von Information der Assistent ihm zur Verfügung stellt, wenn er den Stecker morgens das erste Mal ins Ohr steckt. Der Assistent kann unter anderem auf Abruf Informationen zum Wetter geben, zum aktuellen Terminplan oder den aktuellen Nachrichten.

E-Mails und Text-Nachrichten lassen sich mit dem Xperia Ear ebenso verschicken, indem der Nutzer den Text einfach diktiert. Eingehende Nachrichten werden vorgelesen, um sie mit der Stimme zu beantworten, muss der Träger einfach nicken. Auch Facebook-Nachrichten soll Xperia Ear vorlesen können.Xperia Ear ist etwas kleiner als ein herkömmliches Bluetooth-Headset und nach IPX2 vor Spritzwasser geschützt. Das Ohrstück ist aus Silikon und soll auch einen ganzen Tag lang angenehm zu tragen sein. Der Akku hat eine Nennladung von 65 mAh und soll Sony zufolge einen Tag lang durchhalten - dies dann aber nur in Verbindung mit dem drahtlosen Lade-Case, das einen zusätzlichen 300-mAh-Akku eingebaut hat.Zusammen mit diesem soll die Sprechzeit 16 Stunden betragen - ohne die Ladeschale lediglich vier Stunden. Diese Zeit deckt sich mit den Erfahrungswerten bisheriger komplett kabelloser Bluetooth-Ohrstecker.

Bestrebungen, Flash-Speicher an den Bus für den Hauptspeicher in Form eines DIMMs anzuschließen, gibt es schon länger. Sandisk beispielsweise bot Anfang 2014 die Ultra-Low-Latency-DIMMs an, was aber vor allem als sehr schnelle SSD dienen sollte. Mit den mehrere Dutzend Gigabyte pro Sekunde schnellen Speicherbussen konnten jedoch die Flash-Chips nicht mithalten.Jenseits von solchen proprietären Lösungen entwickelt das Normierungsgremium Jedec seit Mitte 2015 auch zwei Standards für NVDIMMs. NVDIMM-F arbeitet wie die Sandisk-SSDs nur mit Flash-Speicher, interessanter ist NVDIMM-N.Dabei wird die gleiche Menge Flash-Speicher wie DRAM auf einem Modul angebracht; vorgesehen ist das bisher nur mit DDR4-Speicher, den beispielsweise Intels neue Xeons (Broadwell EP/EX) und auch künftige Skylake-Xeons ansprechen können. Im laufenden Betrieb wird nur das schnelle DRAM genutzt, Performanceunterschiede zu herkömmlichen DIMMs sollten sich bei guter Bestückung nicht ergeben. Was auf den Marketing-Bildern zu NVDIMMs in der Regel nicht zu sehen ist: An die Module ist per Kabel noch eine Art Akku-Pack mit Superkondensatoren angeschlossen, das Backup Power Module (BPM).

Diese im Englischen Supercaps genannten Bauteile verfügen über eine hohe Leistungsdichte, können also im Vergleich zu LiPo-Akkus wenig Energie speichern, sie aber in kürzester Zeit wieder abgeben. Das müssen sie bei NVDIMMs auch, denn bei Stromausfall wird der gesamte Inhalt der DRAM-Bausteine in die Flash-Chips geschrieben. Das Modul arbeitet dazu als eigenes Subsystem, verfügt also zusätzlich zu den Speicherbausteinen und dem SPD-Chip noch über weitere Logik.Auf den von HPE bereits ausgelieferten NVDIMMs für Broadwell-Xeons ist auf der Rückseite der recht große Controller zu sehen. Beim Wiederanfahren des Rechners werden die Supercaps "in einigen Minuten", so ist Herstellerunterlagen recht unspezifisch zu entnehmen, wieder geladen. Bis dahin ist das System also bis auf eine USV schutzlos, was Unterstützung durch die verwendete Software erfordert.

Wird ein Rechner mit einem Backup im Flash-Teil eines NVDIMMs wieder eingeschaltet, so kann er nicht den üblichen Bootprozess samt Laden eines Betriebssystems durchlaufen, sonst wäre der Vorteil der Sicherung dahin. Vielmehr muss das UEFI - in den Abbildungen noch Bios genannt - das Vorhandensein des Backups erkennen und entsprechend handeln. Die Speichermodule selbst spielen die Sicherung vom Flash- in den DRAM-Speicher zurück und melden sich dann am System wieder an.Die Firmware des Rechners dagegen erkennt dabei zunächst die NVDIMMs als solche und prüft dann, ob sie ein gültiges Backup enthalten. Falls ja, wird dieses wiederhergestellt und der Betrieb wiederaufgenommen. Das ähnelt dem Aufwachen aus dem ACPI-Standby S3, unter Windows "Energie sparen" genannt, bei dem schon seit rund zehn Jahren PCs den kompletten Systemzustand im RAM sichern und in Sekundenschnelle wieder aufwachen.

Für die Kommunikation des UEFIs mit den NVDIMMs ist ein I2C-Bus vorgesehen, über den unter anderem der Ladezustand der Supercaps übermittelt wird. Das UEFI kann den Systemstart so lange verzögern, bis die Superkondensatoren wieder geladen sind, damit der PC sofort wieder geschützt ist. Der Mainboard-Firmware kommt also entscheidende Bedeutung zu, unter anderem Intel arbeitet hier an der Entwicklung entscheidend mit. Bei den hauseigenen Prozessoren ist die Situation unklar, unter anderem durch veränderte Cache-Strategien könnten sie die nichtflüchtigen Speicher besser nutzen.Auf den bisher von Intel veröffentlichen spärlichen Architekturfolien zu der Plattform für die Skylake-Xeons, Codename Purley, hat der Chiphersteller NVDIMM nicht namentlich genannt. Die Rede ist aber von "persistent memory", was dieselbe Funktion beschreibt. Auf Intels Entwicklerkonferenz IDF, die Mitte August 2016 stattfand, gab es aber keine neuen Informationen. Bisher werden die Serien Skylake-EP und -EX mit der Purley-Plattform für Anfang 2017 erwartet.