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Europa Explorer, kurz Eurex, heißt das Konzept, das die Robotiker des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt haben. Ziel ist, autonome Roboter auf dem Jupitermond zu landen und dessen Inneres zu erforschen. In einem ersten Projekt haben die Bremer Forscher die Technik entwickelt, mit der das gehen kann. Getestet werden soll sie in einem Folgeprojekt auf der Erde.Europa ist der kleinste der Galileischen Monde und der viertgrößte der über 60 Monde des Jupiters. Sein Durchmesser beträgt gut 3.100 Kilometer, etwa 350 Kilometer weniger als der des Erdmondes. Auf Europa ist es bitter kalt: Die Höchsttemperaturen liegen bei minus 150 Grad Celsius. Die Oberfläche besteht aus einem mehrere Kilometer dicken Eispanzer, weshalb Europa eine der hellsten Mondoberflächen in unserem Sonnensystem hat: Etwa zwei Drittel des einfallenden Sonnenlichts werden reflektiert.

Unter dem dicken Eispanzer wird ein riesiger Ozean vermutet, der mehr Wasser enthalten könnte als unsere irdischen. Darin könnte es außerirdisches Leben geben. Deshalb interessieren sich Wissenschaftler für den Mond: Die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) und die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) planen jeweils eine Mission zu Europa, die Anfang der 2020er Jahre starten sollen. Auch eine privates Projekt, Objective Europa, will eine Mission zu dem Jupitermond organisieren.

Allerdings sollen weder die Esa-Sonde Juice noch der Europa Clipper der Nasa landen. Sie sollen Daten sammeln für die Vorbereitung einer Landemission. Inzwischen machen sich Forscher auf der Erde Gedanken, wie sich der Ozean unter dem Europa-Eis erforschen lässt. Die Nasa etwa hat im vergangenen Jahr das Konzept eines aalartigen Roboters vorgestellt. Die DFKI-Forscher hätten ein Konzept ab Oberkante Jupitermond Europa entwickelt, erzählt Projektleiter Marc Hildebrandt im Gespräch mit Golem.de: Ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV) soll in den Ozean unter dem Eis transferiert werden, dort Forschungsfahrten unternehmen, Daten sammeln und diese zur Erde funken. Ein Landefahrzeug, das die Roboter auf Europa absetzt, war nicht Teil des Projekts.

Wichtige Voraussetzung für eine solche Mission ist, dass die Systeme alle komplett autonom arbeiten. Um von der Erde ferngesteuert zu werden, ist Europa viel zu weit von uns entfernt: über 600 Millionen Kilometer. Die Signallaufzeit in eine Richtung beträgt 33 bis 53 Minuten. Das ist zu lang, um die Roboter sinnvoll steuern zu können.Eurex besteht aus mehreren Komponenten: dem AUV Leng, einigen kleinen Unterwasser-Glidern und schließlich dem Teredo Ice Shuttle. Der Teredo ist Transporter, Bohrer und Basisstation unter dem Eis. Er ist etwa 7 Meter lang und hat einen Durchmesser von 28 Zentimetern. AUV und Glider sind darin verstaut.Als Erstes bahnt sich Teredo einen Weg durch das 3 bis 15 Kilometer dicke Eis per Thermalbohren, er schmilzt sich also hindurch. Im Wasser angekommen, verankert er sich so im Eis, dass nur ein Stück ins Wasser ragt. Dann öffnet sich das Ice Shuttle und entlässt die Microglider - sie haben das Volumen einer Getränkedose, vier von ihnen passen in die Nase des Ice Shuttles.

Nach dem Aussetzen entfernen sich die Glider so weit vom Ice Shuttle, wie sie können. Am Ende ihrer Fahrt verankern sie sich an der Unterkante des Eises und bleiben dort. Sie dienen später zur Navigation.Apple lädt wieder zum traditionellen Event ein, bei dem diesmal vermutlich das iPhone 7 und neue Versionen von iOS, MacOS, TVOS und WatchOS vorgestellt werden. Auch die Präsentation der Apple Watch 2 ist denkbar.
Apple veranstaltet am 7. September 2016 sein jährliches Herbst-Event, bei dem vermutlich neue iPhones und Betriebssysteme vorgestellt werden. Den Gerüchten der vergangenen Monate zufolge werden das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus aber zumindest vom Gehäuse her keine Überraschungen bieten und den Vorgängern iPhone 6S und iPhone 6S Plus ähneln. Allerdings soll beim iPhone 7 Plus eine Dualkamera mit Objektiven unterschiedlicher Brennweiten verbaut werden.

Außerdem soll bei beiden Smartphones die klassische Kopfhörerbuchse wegfallen. Stattdessen soll die Lightning-Schnittstelle nicht nur zum Laden und Synchronisieren, sondern auch für den Kopfhöreranschluss genutzt werden. Gegen den Wegfall der Kopfhörerbuchse gibt es Proteste.Das iPhone 7 soll laut einem Bericht von Bloomberg keinen mechanischen Homebutton verwenden, sondern einen elektronischen Mechanismus. Dieser erzeugt per Vibration das Gefühl, der Knopf sei eingedrückt wordenGerüchten zufolge will Apple auch mehr Speicher in das iPhone 7 stecken. So sollen im iPhone 7 Plus 3 GByte RAM stecken. Der Flashspeicher soll je nach Variante 32, 128 oder 256 GByte groß sein.Eventuell will Apple auch eine neue Smartwatch vorstellen. Die Apple Watch 2 soll angeblich mit einem größeren Akku, GPS und einem Barometer ausgerüstet sein und schneller arbeiten als das erste Modell.Zudem werden die finalen Versionen von iOS 10, MacOS Sierra, WatchOS 3 und TVOS 10 erwartet, die wie üblich auf dem Entwicklerevent WWDC im Frühsommer vorgestellt wurden. Apple veröffentlicht seit Monaten Vorabversionen für zahlende Entwickler und Teilnehmer des öffentlichen Betatests.

Das Event findet am 7. September 2016 in San Francisco um 10 Uhr morgens Pacific Time statt, also um 19 Uhr deutscher Zeit. Die Veranstaltung wird als Videolivestream auf der Apple-Website übertragen.100 Kilometer tief, so schätzen Forscher, könnte der Ozean unter dem Eis sein. Zum Vergleich: Die tiefste Stelle unter einem irdischen Ozean ist der Marianengraben mit gerade mal knapp elf Kilometern. Auf dem Grund des Europa-Ozeans könnte es wie auch auf unseren Meeresböden Hydrothermalquellen, auch Schwarze Raucher genannt, geben. An diesen Stellen sickert Wasser in Spalten in der Kruste, wird aufgeheizt und steigt wieder auf. Dabei löst es Schwefel und Metalle aus dem Gestein. Auf der Erde haben sich um solche Hydrothermalquellen komplexe Ökosysteme gebildet - mit Bakterien, die ihre Energie durch Chemosynthese, also ohne Licht, erzeugen, verschiedenen Krebsen, Würmern oder Seesternen. Gibt es auf Europa solche Formationen, könnte sich auch dort Leben gebildet haben.

Das zu erkunden, wird Aufgabe des AUV. Es soll auf den Grund hinabtauchen, Daten sammeln, Bilder machen und nach möglichem Leben suchen. Anschließend soll es zum Ice Shuttle zurückkehren, daran andocken und seine Daten übertragen. Das Ice Shuttle soll die Daten dann über mehrere Relaisstationen zur Erde funken.Damit das AUV aus einer Tiefe von 100 Kilometern wieder zum Ice Shuttle zurückfindet, haben die DFKI-Forscher ein mehrteiliges Navigationssystem für das AUV entwickelt. Wenn es auf dem Meeresboden angekommen ist, orientiert es sich mit einem optischen System sowie per Koppelnavigation. Darin fließt die zurückgelegte Strecke ein, die per visueller Odometrie mit Kameras, die den Boden beobachten, Beschleunigungsmesser, Kompass sowie einem Ultraschall-Doppler-Profil-Strömungsmesser erfasst wird.

Die Kameras sind zudem in der Lage, sehr feine Details am Boden zu erkennen, die für das menschliche Auge nicht unbedingt zu unterscheiden sind. Kommt das AUV auf dem Grund des Ozeans an einen Ort, an dem es schon einmal war, erkennt es den Boden dort wieder und kann sich orten.Im Wasser, bei der Anfahrt auf das Ice Shuttle, orientiert sich das AUV anhand von akustischen Signalen - dazu setzen die DFKI-Forscher die bewährten Unterwassernavigationssysteme Long Baseline (LBL) und Ultra Short Baseline (USBL) ein. Dazu ist der Tauchroboter an den Enden mit zwei Hydrophonen ausgestattet. Das Ice Shuttle und die Microglider senden akustische Signale aus, die zeitversetzt bei den Hydrophonen ankommen. Aus dem Phasenversatz errechnet der Bordcomputer dann Winkel und Abstand zur Schallquelle. Das AUV hat die Glider vorher alle besucht und kennt ihre Position, so dass es seine eigene Position mit Hilfe der Signallaufzeiten bestimmen kann.

Für die Fernnavigation wird das Ice Shuttle zuständig sein: Es soll in größeren Abständen ein sehr starkes Signal senden, das das AUV am Grund empfangen kann. Für die weitere Annäherung an das Ice Shuttle sendet das AUV Signale aus, die das Ice Shuttle mit seinen drei Sende-Empfangshydrophonen empfängt. Es errechnet daraus Winkel und Abstand des AUV und sendet ihm diese Daten in Form eines akustischen Signals (Reverse-USBL).Angedockt wird schließlich auf Sicht. Dazu ist das Ice Shuttle mit Markern ausgestattet. Sobald das Fahrzeug einen Marker erkennt, weiß es, wo es sich relativ zu der Dockingschnittstelle befindet, kann sich dahin drehen und in diese Dockingschnittstelle hineinfahren, erklärt Hildebrandt. Über die Schnittstelle überträgt das UAV seine Daten an das Ice Shuttle zur Weiterleitung zur Erde. Zudem lädt es daran seinen Akku für die nächste Tauchfahrt.

Ob und wann Ice Shuttle und AUV auf einem Eismond in unserem Sonnensystem zum Einsatz kommen, ist allerdings unklar. Es dürfte aber kaum vor Mitte des Jahrhunderts sein. Schon allein deshalb, weil derzeit keine Trägerrakete zur Verfügung steht, die eine Nutzlast von dieser Größe und diesem Gewicht - zu Ice Shuttle und AUV kommt ja noch der Lander hinzu - so weit ins Sonnensystem transportieren kann.Aber selbst wenn es mit dem Einsatz im Weltraum nichts wird: Auf der Erde gibt es einige gute Einsatzszenarien für Eurex.Fitbit stellt den Nachfolger seines meistverkauften Wearables Charge HR vor: Der Fitnesstracker Charge 2 verfügt über ein größeres Display - und soll mit individuellen Atemübungen den Puls beruhigen können. Außerdem kündigt der Hersteller den Tracker Flex 2 an, der auch fürs Schwimmen geeignet ist.Samsung Laptop Akku, Samsung Akku, Angebot von akku-fabrik.com - Akku online kaufen