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Akku Dell Inspiron M501R

Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei lässt mit einer neuen Schnellladetechnologie aufhorchen. Diese soll schon bald Smartphone-Akkus in nur wenigen Minuten aufladen. Die Technik hat derzeit aber noch einen großen Haken.Huawei schickt sich an einen der Schwachpunkte heutiger Smartphones vergessen zu machen - die Ladezeit des Akkus. Der Hersteller hat eine neue Akku-Generation präsentiert, die bis zu zehnmal schneller aufgeladen werden kann als herkömmliche Smartphone-Batterien.In Demonstrationsvideos sehen wir einen Akku mit einer Kapazität von 600 Milliamperestunden, der eine Ladung von 68 Prozent in zwei Minuten erreicht. Ein 3.000-Milliamperestunden-Akku wird mit der Technik in nur 5 Minuten um knapp 50 Prozent geladen.Die Akkus werden in den Demonstrationen allerdings nicht klassisch im Mobiltelefon geladen sondern zunächst aus den Geräten entfernt und dann über eine ungewöhnlich große Ladestation mit der Steckdose verbunden. Die neue Akku-Generation sei bereits nach ausgiebigen Testphasen durch Huawei zertifiziert, heißt es im Blog des Herstellers.

Die Veröffentlichung erster Smartphones oder Smartwatches mit den neuen Akkus in naher Zukunft, ist also durchaus denkbar. Ob sich das Laden dann auch ohne das Mitschleppen der riesigen Ladestation unterwegs realisieren lässt, bleibt abzuwarten.In Smartphones und Notebook verbaute Lithium-Ionen-Akkus bergen ein Sicherheitsrisiko in Flugzeugen: Sie können in Brand geraten. Deshalb sind die Akkus als Fracht im Laderaum ab April verboten. Für Passagiere bleibt alles wie gehabt. Wie aus Medienberichten hervorgeht, erfolgte der Beschluss durch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Erst kürzlich hatte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA auf das Risiko beim Transport von Lithium-Ionen-Batterien im Gepäckbereich hingewiesen. Brände oder Explosionen, ausgelöst durch entsprechende Akkus, ließen sich durch die an Bord befindlichen Systeme zur Feuerbekämpfung nicht unter Kontrolle bringen. Das hätten Tests ergeben. Die ICAO, die Luftfahrt-Unternehmen Airbus und Boeing leiteten diese Informationen an die Luftfahrtgesellschaften weiter und ermutigten diese, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Ab dem 1. April dürfen Lithium-Ionen-Akkus nicht mehr im Frachtbereich transportiert werden. Im Passagier-Bereich allerdings ist ein Transport von Notebook, Smartphone und anderen Geräten mit einem solchen Energiespender weiterhin erlaubt. Das Handgepäck ist also nicht betroffen.Auch für das Passagier-Gepäck im Frachtbereich bleibt alles so, wie es ist. Das heißt, Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus können dort weiterhin befördert werden. Verboten ist allerdings der reine gewerbliche Gütertransport entsprechender Batterien.Smartphones müssen jeden Tag an die Steckdose? Mitnichten. Das ZTE Blade A452 entpuppte sich im Test als Dauerläufer. Dank seines 4.000-Milliamperestunden-Akkus erreicht das ZTE-Handy die Laufzeitwerte eines Tablet-PCs. Dafür leidet das Blade A452 an Speichermangel. Ein Software-Update schafft nun Abhilfe.

Ein 4.000-Milliamperestunden-Akku in einem 5-Zoll-Smartphone? Das weckt Hoffnung auf ein verlängertes Camping-Wochenende - ohne Netzteil und Powerbank im Gepäck. Batterien mit solch einer Kapazität kommen schließlich üblicherweise in Tablets zum Einsatz. Das 9,7 Zoll große Samsung Galaxy Tab S2 wird etwa von einem 4.900-Milliamperestunden-Akku mit Strom versorgt.Auf dem Papier beeindruckt das Blade A452 uns also schon mal. Doch wie schlägt sich der XXL-Akku des ZTE-Smartphones im Einsatz? Im Test enttäuschte uns das Blade 452 in Sachen Akkulaufzeit nicht. Beim GeekBench-Akkutest erzielte das ZTE-Handy eine Laufzeit von 15 Stunden 17 Minuten und 50 Sekunden sowie einen Battery-Score von 6.101 Punkten. Damit liegt im Ranking des Tools nur das iPad Pro vor dem ZTE Blade A452. Je nach Nutzungsintensität sind drei bis vier Tage Laufzeit ohne Stromzufuhr also möglich.

Ist der Energiespeicher aber einmal leer, muss das Blade A452 eine halbe Ewigkeit an der Steckdose verweilen. Den Akku einmal voll aufzuladen dauerte im Test über sechs Stunden. Wechselbar ist die Batterie nicht.Der "fette Akku" schlägt sich nicht im Äußeren des Smartphones nieder. Gewicht und Abmessungen bewegen sich mit 159 Gramm sowie einer Tiefe von knapp 9,3 Millimetern im für aktuelle Smartphones üblichen Rahmen. Das Design des ZTE-Handys ist wenig aufregend, dafür ist die Verarbeitung aber mehr als ordentlich. Die Rückseite des Blade A452 bildet etwa ein mattes Kunststoffcover. Es bot im Test einen ordentlich Grip, Fingerabdrücke und Schmutz blieben kaum auf ihm haften. Was will man mehr?

Was hat das Blade A452 abseits des Riesenakkus zu bieten? Die Ausstattung ist solide. So löst der 5-Zoll-Screen bereits in HD auf. Schärfe, Blickwinkel und Leuchtkraft setzen keine Maßstäbe, fallen im Vergleich zur Konkurrenz in diesem Preissegment (Smartphones bis 150 Euro) aber auch nicht ab. Die Reflexionen halten sich in Grenzen, daher lässt sich der Bildschirm im freien auch problemlos ablesen.Als Prozessor fungiert der Quad-Core-Chip MT6735P vom taiwanischen Hersteller MediaTek. Er taktet mit einem Gigahertz und kann auf bis zu ein Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Die Rechenpower ist für 90 Prozent der Alltagsaufgaben ausreichend, allerdings könnte die Kommunikation zwischen Hard- und Software hier und da eine Optimierung vertragen. Im Test hakte das vorinstallierte Android 5.1 Lolllipop des Öfteren Mal beim Scrollen und beim Bildschirmwechsel. Aufwendigere Spiele wie Fifa 16 ruckelten zudem stark.

Neben einigen kosmetischen Änderungen hat ZTE auch tieferliegende Eingriffe ins Android-System vorgenommen. So wurde etwa der App-Drawer entfernt. Alle Applikationen liegen wie bei iOS auf dem Startbildschirm. Zudem befindet sich auf dem Blade A452 ab Werk aller Hand Bloatware, die sich größtenteils aber deinstallieren lässt. Zu einem Update auf Android 6.0 Marshmallow gibt es aktuell noch keine Informationen.Der größte Knackpunkt des ZTE Blade A452 hardwareseitig ist der Speicher. Von den 8-Gigabyte-Gerätespeicher blieben im ersten Test für den Nutzer nur knapp 1,27 Gigabyte zum Ablegen eigener Daten wie Apps, Musik oder Bilder. Viel zu wenig. Hier hat ZTE nachgebessert. Ein Software-Update schaufelt einen weiteren Gigabyte Speicherplatz auf dem Gerät frei. Zudem rüstet die Firmware 1.0.1 die Möglichkeit nach, Apps auf die SD-Karte auszulagern.

Die Bedienung erfolgt über Sensortasten unterhalb des Displays. Mittig befindet sich dabei der Home-Button. Die Funktionen "Menü" und "Zurück" können je nach Präferenz des Nutzers links oder rechts auf die weiteren Buttons gelegt werden. Daher sind die weiteren Buttons nur als Punkt dargestellt. Ihr müsst euch also merken, welcher Button, mit welcher Funktion belegt ist. Eine Hintergrundbeleuchtung weisen die Tasten nicht auf.In Sachen Sprachqualität ist das ZTE Blade A452 nur Durchschnitt. Die eigene Stimme transportiert das Smartphone sehr leise über den Äther. So dass unser Gesprächspartner im Test Probleme hatte, uns zu verstehen. Das Problem wird in lauten Umgebungen durch heftige Störgeräusche noch verstärkt. Die Stimmen der Gesprächspartner klingen zudem sehr blechern. Bei kurzen Telefonaten kann man drüber hinwegsehen, ein Festnetzersatz ist das Blade A452 aber nicht.

Für Foto- und Videoaufnahmen bietet das Blade A452 eine 2-Megapixel-Frontkamera sowie eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Die Auflösung der Hauptkamera fällt für die Preisklasse überdurchschnittlich aus, die Bildqualität der Kamera ist jedoch nur befriedigend. Ausreichend Licht vorausgesetzt können brauchbare Schnappschüsse gelingen, die auf dem Smartphone gut aussehen. Betrachtet man die Aufnahmen jedoch später am PC in voller Größe, weisen die Bilder eine erschreckende Armut an Details auf. Feine Strukturen sind nicht erkennbar, sondern wirken verwaschen.An der Technischen Universität Nanyang in Singapur haben Forscher eine neue Batterie entwickelt. Der Akku soll 20 Jahre lang durchhalten und innerhalb weniger Minuten voll aufgeladen sein.

Xiaodong Chen und sein Team von der Technischen Universität Nanyang (NUT) haben drei Jahre für die Entwicklung der neuartigen Batterie gebraucht. Anstatt des Graphits, das in Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz kommt, verwenden die Forscher ein Gel aus Titandioxid, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Material kommt für gewöhnlich beispielsweise in Sonnencreme zum Einsatz, um Haut vor ultravioletten Strahlen zu schützen.Die Forscher der NUT haben einen Weg gefunden, das Titandioxid in Nanoröhren zu verwandeln, die eintausendmal dünner sind als ein menschliches Haar. Dies soll die chemischen Reaktionen innerhalb der Batterie beschleunigen und das schnellere Aufladen ermöglichen. In den nächsten zwei Jahren soll die Technik Chen zufolge bis zur Marktreife gebracht werden. Zum Einsatz sollen die Batterien in Elektroautos kommen und deren Reichweite erheblich erweitern.