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Ebenfalls gut überlegen müssen wir uns stellenweise, welchen Weg wir wählen. So können wir einige kritische Stellen mit vielen Feinden oder zumindest Wachen umgehen, indem wir mit unserer augmentierten Supersicht nach Lüftungsschächten suchen und dann hindurchkrabbeln. Selbstschussanlagen können wir deaktivieren, indem wir uns in die Schaltzentrale der zuständigen Security vorarbeiten und dann die Systeme hacken. Mit solchen Tricks ist es offenbar möglich, Mankind Divided ganz ohne Schusswechsel oder sonstige Kämpfe durchzuspielen, aber dann muss man wohl wirklich länger nach diesen Alternativen suchen - uns ist das nicht einmal im Ansatz gelungen.

Allerdings machen uns die Kämpfe auch etwas mehr Spaß als im direkten Vorgänger. Und das, obwohl sie sich immer noch nicht ganz rund und wuchtig wie in einem guten Shooter anfühlen. Dazu sind die Munitionsvorräte zu begrenzt, und dafür vertragen wir zumindest in den beiden höheren der anfangs verfügbaren drei Schwierigkeitsgrade zu wenig Treffer.Gerade das sorgt allerdings dafür, dass wir uns gut vorbereiten und taktisch geschickt agieren müssen: Welche Waffen verwenden wir, welchen Feind schalten wir zuerst aus, mit welchen Augmentierungen haben wir die besten Chancen auf den Sieg, und wie verwenden wir das neue Deckungssystem am besten? Mankind Divided zwingt uns, solche Entscheidungen zu treffen und kreative Lösungen zu finden. Ganz besonders gilt das übrigens in den Bosskämpfen, die noch etwas kniffliger als im Vorgänger geworden sind.

Den Großteil der Zeit verbringen wir allerdings in nur mittelgroßen Umgebungen - Mankind Divided ist kein Openworld-Spiel. Immerhin können wir relativ viele freiwillige Nebenmissionen annehmen, um so Punkte für den Ausbau unserer Augmentierungen zu sammeln. Sowohl Haupt- als auch Nebenquests sind interessant gestaltet und bieten deutlich mehr als "Bringe A nach B". Die Reihenfolge, in der wir die Aufgaben absolvieren, ist beliebig. Allerdings können wir nach dem Wechsel von einem großen Gebiet ins nächste nicht wieder zurückkehren - die Nebenquests verfallen dann, was uns das Programm aber rechtzeitig sagt. Das Spiel basiert auf der Dawn Engine von Eidos Montreal, die einen etwas durchwachsenen Eindruck hinterlässt. Einige der Umgebungen sehen sehr schön aus - auch Golem City wirkt detailreich und schön ausgeleuchtet. Die Figuren und einige Animationen erscheinen dafür nicht besonders ausgereift. Wenn wir als Adam Jensen etwa eine Leiter hochklettern, wirkt das fast wie in einem Retrospiel, so hüftsteif klettert der Superagent - kein Vergleich mit Titeln wie Assassin's Creed.

Deus Ex Mankind Divided ist ab dem 23. August 2016 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 verfügbar; je nach Plattform liegt der Preis bei 50 bis 70 Euro. Die Systemanforderungen der PC-Fassung sind moderat; bei uns lief das Spiel ohne technische Probleme auf einem System mit Nvidia-Karte, obwohl die Entwickler eigentlich mit AMD zusammengearbeitet haben. Nur die teils sehr langen Ladezeiten haben genervt.Die deutsche Sprachausgabe ist okay, nur einige Nebenfiguren klangen in unseren Ohren nicht ganz überzeugend. Einen Multiplayermodus gibt es nicht. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 18 Jahren bekommen.

Auch sein zweites Deus Ex meistert Agent Jensen mit Bravour. Obwohl der Mann vermutlich zur Hälfte aus Kabeln und Platinen besteht und zumindest auf den ersten Blick wenig sympathisch rüberkommt, ist er uns im Verlauf der Handlung erstaunlicherweise menschlich nähergekommen als manch anderer Spieleheld. Das liegt daran, dass die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und sich intensiv und nachfühlbar mit seinem Innenleben beschäftigt. Also mit den Augmentierungen - aber eben auf eine angenehm unaufdringliche Art auch damit, wie es sich wohl anfühlt, halb Maschine zu sein.Auch spielerisch überzeugt das Programm. Mankind Divided ist wieder ein echtes Rollenspiel, das sich an ein erwachsenes und erfahrenes Publikum richtet. Gelegentlich fühlt sich das Ganze zwar eher nach Arbeit als nach lockerer Feierabendunterhaltung an. Wir haben uns beim Test aber keine Minute gelangweilt.

Die meisten Kämpfe sind angenehm herausfordernd und nur mit taktischer Überlegung zu meistern. Der Umgang mit den Menüs und die wichtigen Hacking-Elemente erfordern Konzentration und halbwegs planvolles Vorgehen. Das neue Deus Ex fühlt sich stellenweise fast schon wie ein Old-School-Rollenspiel an, zumal einige Animationen und Effekte nicht ganz taufrisch wirken - aber an den Bildschirm fesseln kann es eben doch. Wer ein langes Abenteuer mit Tiefe in einer düsteren Welt sucht, sollte Mankind Divided die verdiente Chance geben.Das Display ist am linken und rechten Rand abgerundet, wie Samsung es bereits beim Galaxy S6 Edge und Galaxy S7 Edge gezeigt hat. Auch beim neuen Note können Nutzer dank Edge UX Kontakte, Apps und weitere Hilfsmittel direkt über ein per Wischgeste aufrufbares Menü an der Seite des Bildschirms aufrufen. Im Standby-Betrieb können auf den Rändern Informationen angezeigt werden. Wie bei den anderen Edge-Modellen finden wir die abgerundeten Ränder auch beim Galaxy Note 7 zwar nett anzuschauen, ansonsten aber genauso unnötig.

Bei der Paradedisziplin des Galaxy Note 7 stören uns die runden Kanten sogar stellenweise: Nutzen wir den S Pen, also den im Gehäuse untergebrachten Digitizer, und kommen beim Schreiben oder Zeichnen zu nahe an den Rand, rutschen wir regelmäßig mit dem Stift über die Kante ab. Zudem werden Stifteingaben auf dem gebogenen Rand nicht erfasst.Den Stift hat Samsung beim neuen Note weiter verbessert: Die Druckempfindlichkeit wurde auf 4.096 Stufen erhöht, was zu einer hohen Empfindlichkeit führt. Das Smartphone erkennt auch, wenn der Stift schräg gehalten wird. Das merken wir etwa in der Notiz-App Samsung Notes, wenn wir den Bleistift verwenden: Halten wir den S Pen schräg, wird der Strich dicker und wirkt so, als ob wir schraffieren würden. Ganz so stark wie beim Apple Pencil ist der Effekt allerdings nicht.

Der S Pen wird beim Galaxy Note 7 nicht, wie von uns im Hands on zunächst vermutet, durch einen Federmechanismus ausgeworfen. Stattdessen steckt der Stift wie bei den Vorgängermodellen einfach im Gehäuse des Smartphones, lediglich das Ende des Digitizers hat eine auf einer Druckfeder gelagerte Kappe. Diese springt auf Knopfdruck heraus, wodurch der S Pen einfach herausgezogen werden kann. Wer gerne zum Zeitvertreib auf Kugelschreibern herumklickt, wird sich über den Klick-Mechanismus des S Pen freuen.Das Air Command genannte Stift-Menü erscheint wie gehabt automatisch, nachdem der Stift aus dem Gehäuse entfernt wird. Alternativ ist es wieder mit einem Druck auf den einzigen Knopf des S Pens aufrufbar. Neben bekannten Funktionen wie der Notiz und der Screenshot-Notiz hat Samsung auch einiges Neues eingebaut.Die Bildschirmlupe und das Übersetzungstool sind praktisch, richtig interessant sind aber zwei andere neue Funktionen: "Überblicken" und die Gif-Aufzeichnung der Smart-Select-Funktion. "Überblicken" bietet dem Nutzer die Möglichkeit, die aktuell genutzte App in eine Miniatur im unteren rechten Eck zu verkleinern und parallel eine andere Anwendung zu öffnen. Das verkleinerte Programm öffnet sich wieder, wenn der Nutzer den S Pen über die Miniaturansicht hält.

Dann lässt sich die App vergrößert wieder ganz normal benutzen. Nimmt der Nutzer den Stift vom Display weg, verkleinert sich die App wieder und die andere Anwendung kann verwendet werden. Diese Alternative zum herkömmlichen Dual-Fenster-Modus von Samsungs Benutzeroberfläche, der auch beim Galaxy Note 7 wieder dabei ist, finden wir sehr praktisch; ein Wechsel zwischen zwei Apps ist damit sehr einfach.Mit der Smart-Select-Option des Air-Command-Menüs lassen sich jetzt Videos bis zu 15 Sekunden lang als animiertes Gif mitschneiden. Über das zu erfassende Video wird mit Hilfe des S Pens eine Maske gelegt, die anschließend den eingeschlossenen Inhalt aufzeichnet. So lassen sich schnell kleine Clips verschicken, was für manche Nutzer eine praktische Sache sein dürfte.

Vom in Deutschland nicht offiziell vorgestellten Galaxy Note 5 hat das neue Note die Screen-off-Notizen übernommen: Ziehen wir den S Pen bei ausgeschaltetem Bildschirm aus seiner Halterung, können wir direkt eine Notiz auf das schwarze Display schreiben - ohne das Smartphone anschalten zu müssen. Für schnelle Aufzeichnungen ist das eine gute Lösung.Insgesamt bietet Samsung auch mit dem Galaxy Note 7 wieder das Stift-Smartphone mit dem größten Nutzungsumfang auf dem Markt. Der S Pen lässt sich prima bedienen und bietet dank der neuen Funktionen interessante Nutzungsszenarien. Umgekehrt in seine Halterung schieben lässt sich der S Pen beim Galaxy Note 7 übrigens nicht - zumindest nicht, ohne starke Gewalt anzuwenden und den Stift dabei zu beschädigen. Dies war beim in Deutschland nicht offiziell erschienenen Vorgänger Galaxy Note 5 ein Problem.HP Laptop Akku, HP Akku, Angebot von akku-fabrik.com - Akku online kaufen