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Während des Filmens kann ebenfalls fotografiert werden, dann aber nur mit 6.016 x 3.376 Pixeln im FX- und 3.936 x 2.224 Pixeln im DX-Modus.Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 50 bis 25.600. Der Autofokus arbeitet mit 39 Punkten und der Verschluss ermöglicht Belichtungszeiten von 1/4.000 bis 30 Sekunden. Der Verschluss soll für 150.000 Auslösungen gut sein. Die Belichtungsmessung erfolgt über ein Messmodul mit 2.016 Segmenten.Die Blitzsynchronisationsgeschwindigkeit wird mit 1/200 Sekunde angegeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Vollformatkameras ist in die D600 ein Aufklappblitz eingebaut. Neben dem optischen Sucher gibt es ein 3 Zoll großes Display mit 921.000 Bildpunkten. Die Nikon D600 nimmt Videos in Full-HD (1080p) mit wahlweise 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde auf. Bei 720p sind auch 60 Vollbilder pro Sekunde möglich. Die Aufzeichnung erfolgt im Format H.264/MPEG-4 AVC. Wer will, kann das Video auch unkomprimiert über den HDMI-Port mit einem externen Aufzeichnungsgerät sichern.

Über den optionalen Wireless-Mobile-Adapter, der in den USB-Anschluss gesteckt wird, können Bilder zu Smartphones und Tablets (Android und iOS) übertragen werden, wenn darauf eine App von Nikon läuft. Auch die Aufnahmesteuerung ist auf diesem Wege möglich. Die Kamera misst 141 x 113 x 82 mm und wiegt mit Akku und den beiden SD-Speicherkarten 760 Gramm.Die Nikon D600 ist voraussichtlich ab Mitte September 2012 erhältlich und kostet rund 2.149 Euro. Mit dem AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR soll sie rund 2.700 Euro kosten. Der Funkadapter WU-1b wird für 60 Euro angeboten.

Apple hat seine Musik- und Videoplayer iPod Nano und iPod Touch in neuen Bauformen vorgestellt. Der Nano erhielt ein 2,4 Zoll großes Touchscreendisplay und der iPod Touch ist nur noch 6,1 mm dick, hat aber ein 4-Zoll-Display. Neue Kopfhörer gibt es auch. Der neue iPod Nano ist nicht mehr quadratisch, sondern rechteckig und beherbergt ein 2,4 Zoll großes Display mit Touchscreen. Er ist 5,4 mm dick und damit deutlich flacher als der alte Nano. Trotz des größeren Bildschirms, auf dem auch Videos betrachtet werden können, läuft kein normales iOS auf dem Gerät. Neben einem UKW-Radio mit Aufzeichnungsfunktion ist Bluetooth eingebaut. Musik lässt sich so vom Nano streamen - zum Beispiel zu einem schnurlosen Kopfhörer.

Der iPod Nano misst 76,5 x 39,6 x 5,4 mm bei einem Gewicht von 31 Gramm. Das 2,4-Zoll-Display erreicht eine Auflösung von 240 x 432 Pixeln. Die Musikwiedergabe soll mit einer Akkufüllung bis zu 30 Stunden möglich sein. Videos spielt das Gerät bis zu 3,5 Stunden lang ab, bis es wieder geladen werden muss.Der neue iPod Touch ist wie das iPhone 5 mit einem 4 Zoll großen Display und - abweichend davon - mit dem A5-Prozessor ausgestattet worden. Er ist 6,1 mm dick und soll mit einer bis zu sieben Mal so schnellen Grafik und einer doppelt so hohen Gesamtleistung wie das Vorgängermodell aufwarten.Eine 5-Megapixel-Kamera mit rückwärtig belichtetem Sensor, Autofokus und einer Anfangsblende von f/2,4 sowie Full-HD-Aufnahmefunktion wertet das Gerät zusätzlich auf. Dazu kommt eine zweite Kamera für Facetime-Videokonferenzen mit 720p-Auflösung und Gesichtserkennung.

Der iPod Touch misst 123,4 x 58,6 x 6,1 mm und wiegt 88 Gramm. Die Auflösung des Displays beträgt 1.136 x 640 Pixel, wodurch die Pixeldichte bei 326 ppi liegt. Beim Abspielen von Musik ohne Display liegt die Laufzeit des Akkus bei 40 Stunden, schreibt Apple. Die Videowiedergabe soll 8 Stunden lang möglich sein und in vier Stunden ist der Akku wieder voll geladen.Das WLAN-Modul unterstützt IEEE 802.1 a/b/g und n. Ein Mobilfunkmodul ist wie bei allen iPod Touch jedoch nicht enthalten. Dafür gibt es die Spracherkennungs- und Sprachausgabefunktion Siri nun auch beim iPod Touch. Am unteren Rand des Gehäuses fällt eine Befestigungsmöglichkeit für eine Schlaufe auf, mit der das Gerät sicher gehalten werden kann.Parallel zu den neuen iPods hat Apple auch seine weißen Kopfhörer überarbeitet, die jedem mobilen Gerät beiliegen. Die sogenannten "Earpods" sind etwas ovaler geformt und verschließen den Gehörkanal nicht vollständig. Drei Öffnungen pro Ohrstöpsel sollen das Musikerlebnis verbessern. Die Kopfhörer sollen auch einzeln für 29 Euro erhältlich sein und werden jedem iPhone 5 und den neuem iPod Touch sowie dem iPod Nano und dem Shuffle beigelegt.

Der iPod Nano soll mit 16 GByte Speicherkapazität 169 Euro kosten. Für den iPod Touch der 5. Generation verlangt Apple 319 Euro (32 GByte) sowie für das 64-GByte-Modell 419 Euro. Die Geräte sollen im Oktober 2012 erhältlich sein. Der iPod Shuffle ohne Display bleibt im Programm und kostet mit 2 GByte rund 50 Euro.Inmitten dröhnender Triebwerke hat das bayerische Unternehmen PC Aero auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin ein Flugzeug mit Elektromotor vorgestellt. Es fliegt mit Akku und Solarzellen und soll eine Reichweite von 1.000 Kilometern haben. PC Aero will es im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Das Rollfeld des künftigen Hauptstadtflughafens in Berlin steht voll mit riesigen Maschinen, wie einem Airbus A380, einer Boeing 747 und diversen Militärtransportern. Später werden Düsenjets dröhnend ihre Kunststücke demonstrieren. Doch die erste Flugvorführung des Tages auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (Ila) in Berlin ist einem Kleinflugzeug vorbehalten: Elektra One Solar ist ein Flugzeug der Ultra-Light-Klasse, das von einem Elektromotor angetrieben wird.

Das Flugzeug hat eine Spannweite von 11 Metern und bietet Platz für eine Person. Es besteht komplett aus einem Kohlefaserverbundstoff und ist entsprechend leicht: Es wiegt gerade mal 100 Kilogramm. Dazu kommt das Gewicht der Akkus, die noch einmal so viel wiegen. Die Nutzlast beträgt weitere 100 Kilogramm, das Maximalgewicht also 300 Kilogramm.Angetrieben wird es von einem Elektromotor mit einer Maximalleistung von 16 kW. Die Lautstärke des Motors beträgt laut Hersteller 50 dB. Mit Energie versorgt wird er von Akkus, die eine Flugdauer von rund 8 Stunden ermöglichen. Ziel sei eine Reichweite von 1.000 Kilometern, erläutert Calin Cologan, Gründer und Chef von PC Aero. Das Unternehmen aus Nesselwang im Allgäu hat das Elektroflugzeug entwickelt und gebaut.

Zwar befinden sich auf Tragflächen und Rumpf Solarzellen. Doch anders als Bertrand Piccards Solar Impulse, das allein mit dem Strom fliege, den die Solarzellen auf den Tragflächen erzeugen, sei Elektra One Solar auf Akkus angewiesen, sagt Cologan. Die Solarzellen auf Tragflächen und Rumpf seien lediglich Range Extender. Das Flugzeug brauche etwa 3 Kilowatt zum Fliegen. Wenn eine Fläche von 7 Quadratmetern auf dem Flugzeug mit Solarzellen bedeckt werde, dann lieferten diese die Hälfte der zum Fliegen benötigten Energie, erklärt Cologan. Der Rest der Energie komme aus den Akkus.Dennoch fliegt Elektra One Solar mit Solarenergie. Denn zu dem Flugzeug gehört eine mobile Ladestation, die mit Solarstrom betrieben wird. Damit werden die Akkus geladen. Die Ladestation ist gleichzeitig der Anhänger, mit dem das Flugzeug transportiert wird. Zudem plane das Unternehmen, einen Hangar zu bauen, der mit Solarzellen ausgestattet sei, sagt Cologan. "Wir möchten Energieunabhängigkeit erreichen."

Die Idee für das Flugzeug mit Elektromotor sei ihm auf einer Drachenfliegermesse gekommen, erzählt Cologan. Dort sei ein Drachen mit Elektromotor gezeigt worden, und er habe sich überlegt, dass es auch möglich sein sollte, ein Flugzeug mit einem solchen Antrieb zu bauen, erzählt er bei der Präsentation auf der Ila.Aus der Idee ist inzwischen ein serienreifes Flugzeug geworden. Das Unternehmen hoffe, bis Ende des Jahres eine Zulassung für das Flugzeug zu bekommen und dieses im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen, sagt der Konstrukteur. Einen Preis wollte Cologan im Gespräch mit Golem.de nicht nennen. Es werde aber nicht teurer als andere Flugzeuge in dieser Klasse.PC Aero entwickle bereits ein weiteres Modell, sagte Cologan, den Zweisitzer Elektra Two. Den werde es zuerst in der Version Elektra Two Record geben, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg entsteht. "Dieses Flugzeug soll zeigen, dass es mit jetziger Technik möglich ist, über 2.000 Kilometer weit zu fliegen", sagt Cologan.

Elektra Two werde etwas größer sein und damit auch mehr Fläche für Solarzellen haben. Anders als bei Elektra One werde deren Leistung ausreichen, um das Flugzeug zu betreiben. Sie würden sogar mehr Strom produzieren, als zum Fliegen benötigt werde. Der überzählige Strom werde in Akkus gespeichert, um auch nach Sonnenuntergang noch fliegen zu können. "Wir werden versuchen, mit diesem Flugzeug auch in der Nacht zu fliegen."Pentax hat seine wasser- und staubfeste Spiegelreflexkamera K-5 überholt und in einer neuen Version namens K-5 II vorgestellt, die mit einem neuen Autofokussystem ausgestattet ist, das auch noch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen arbeiten soll. Ein Spezialmodell ohne Tiefpassfilter soll besonders scharfe Bilder ermöglichen. Die Pentax K-5 wurde schon 2010 vorgestellt und wird nun in einer aktualisierten Fassung auf den Markt gebracht. Denn besonders viel Neues gibt es bei der K-5 II nicht. Sie erreicht immer noch mit ihrem APS-C-Sensor eine Auflösung von 16,2 Megapixeln und filmt in Full-HD mit 25 Bildern pro Sekunde.

Neu ist jedoch der Safox-X-Autofokussensor, der auch bei schlechtem Licht noch gut funktionieren soll. Das Autofokussystem der K-5 war beim Erscheinen in einigen Tests bemängelt worden. Die K-5 II soll dieses Manko ausgleichen.Ansonsten wirkt es so, als habe Pentax keine Neuerungen in die Kamera eingebaut. Sie erreicht einen Empfindlichkeitsumfang von ISO 80 bis ISO 51.200 und eine Serienbildgeschwindigkeit von 7 Bildern pro Sekunde. Die Matrix-Belichtungsmessung erfolgt mit 77 Segmenten, wobei der Anwender auch auf eine Spot- oder Integralmessung umschalten kann.Das Magnesium-Aluminium-Gehäuse ist mit zahlreichen Dichtungen gegen das Eindringen von Schmutz, Staub und Wasser geschützt und soll auch bei minus 10 Grad Celsius noch funktionieren. Auch der optionale Batteriegriff ist entsprechend abgedichtet. Neben einem 3 Zoll großen Display mit 921.000 Bildpunkten und 170 Grad Betrachtungswinkel ist ein Prismensucher eingebaut. Die Sucherfeldabdeckung soll bei 100 Prozent liegen.Der Kamerasensor ist beweglich aufgehängt und gleicht mit Gegenbewegungen das Zittern des Benutzers für eine Bildstabilisierung aus, so dass Entwacklungstechniken in den Objektiven nicht erforderlich sind. Der Lithium-Ionen-Akku soll für bis zu 1.000 Fotos reichen. Die Kameragehäuse messen 97 x 131 x 73 mm und wiegen mit Karte und Akku 740 Gramm. Dazu kommt noch das Gewicht des jeweiligen Objektivs.

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