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Da der Vertrag, den wir für den Test benutzten, kein LTE unterstützt, müssen wir Testergebnisse diesbezüglich auf den reinen Empfang beschränken. Die hohe Geschwindigkeit konnten wir nicht ausnutzen. Im Allgemeinen ist aber bereits normales HSPA schnell genug. Das iPhone unterstützt nun übrigens auch DC-HSPA, was an die Geschwindigkeitswerte von LTE herankommt.Das eingesetzte WWAN-Modem kommt laut iFixit, das ein iPhone 5 in Australien gekauft und auseinandergenommen hat, von Qualcomm: Der MDM69615M genannte Chip basiert auf einem ARM Cortex A5 (ARMv7), unterstützt LTE (FDD/TDD Cat 3), SVLTE-DB, DC-HSPA+ Release 8, TC-SCDMA, GSM/GPRS/EDGE und EGAL. Dabei bewältigt er laut Datenblatt in der Spitze Datenraten von bis zu 100 MBit/s. Der Chip integriert zudem einen GPS-Empfänger (gpsOneGen 8A mit Glonass), USB 2.0 und WLAN.

Das iPhone 5 unterstützt nun auch WLAN auf dem 5-GHz-Band (802.11a/n), das nicht so überfüllt ist wie das 2,4er Band (802.11b/g/n). Apples iPhone war bisher das einzige Gerät des Herstellers, das das 5-GHz-Band nicht unterstützte. Nun bietet Apple dies als einziger Hersteller über die gesamte Produktpalette. Google hat zwar ebenfalls nur Dual-Band-Geräte, ist aber eigentlich kein Hardwarehersteller, sondern lässt andere produzieren. Das von uns getestete Nexus 7 ist beispielsweise von Asus.Die WLAN-Verwaltung ist beim neuen iPhone dadurch etwas schwerer geworden. Wir neigen dazu, bei unseren SSIDs die Frequenz im Namen am Schluss mitanzugeben und 2,4- sowie 5-GHz damit getrennt zu behandeln. Der Name wird nämlich schon bei 13 bis 14 Zeichen abgeschnitten. Das reicht nicht einmal, um die Fritzboxen in der Nachbarschaft voneinander zu unterscheiden, und wir sind bei WLAN-SSIDs gerne kreativ. Die Angabe von Bandunterscheidungsangaben (Mein Netz 2.4 und Mein Netz 5.0) hat den Vorteil, dass ein 5-GHz-Gerät so auch auf dem oberen Band bleibt und nicht durch Roaming die Bänder wechselt. Das ist unabhängig von Client- oder WLAN-Controller-Roaming.

Wir benutzten das Verfahren bei beiden WLAN-Typen, um das untere Band so frei wie möglich zu halten, und hatten damit auch Erfolg. Selbst durchschnittliche Nutzer lassen sich mit korrekter Kommunikation dazu überreden, nur das 5-GHz-Band zu nutzen. Wir mussten den Nutzern nur mitteilen, dass 5 GHz schneller als 2,4 GHz ist, was technisch so zwar nicht ganz korrekt ist. Der Zweck heiligte aber die Mittel, denn so war es möglich, 30 Prozent der Nicht-IT-Nutzergruppe vom 2,4-GHz-Band fernzuhalten. Das iPhone 5 und andere hochwertige Android-Geräte entlasten damit WLAN-Betreiber. Abgeguckt haben wir uns das übrigens vom Chaos Computer Club, der schon länger bei seinen Veranstaltungen die Bänder trennt.Mehr als 90 MBit/s handelte das iPhone nicht mit unserem Access Point aus. Meist genügte dem Smartphone eine Datenrate von 54 MBit/s. Bei Telefonen sind 3x3-WLANs aber auch nicht notwendig, unabhängig von der schwierigen Umsetzung, da einfach kein Platz für so viele Antennen ist. IEEE 802.11ac fehlt dem iPhone 5. Wir sind gespannt, wer als Erstes diese Technik einsetzen wird. Sowohl Intel als auch Apple halten sich hier erstaunlich zurück. Intel hat bisher nur konkrete Pläne zu 802.11ad für Wireless Docking Stations vorgestellt.

Apple ist damit aber bei weitem nicht der erste Hersteller, der Dual-Band-WLAN in einem Smartphone anbietet. Research In Motion bot das schon vor Jahren, wenn auch nur bei einem Modell. Auch Palm ist das gelungen. Aktuell haben unter anderem Nokia, Motorola und Samsung Dual-Band-Geräte im Angebot. Apple ist also einer der letzten High-End-Hersteller, die ein Dual-Band-Smartphone vorgestellt haben.In der Praxis macht sich der schnelle Prozessor klar bemerkbar. Selbst Videos starten schneller. Bei A-B-Vergleichen haben wir versucht, beide iPhones synchron zu halten. Da Videos wie auch Musik schneller auf dem neuen Gerät starten, ist das nicht ganz so einfach gewesen. Auch Webseiten, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, profitieren stark. Die Webseite des Berliner Tagesspiegel, mit der Safari grundsätzlich ziemliche Probleme hat, braucht beim iPhone 5 zwischen 5 und 7 Sekunden zum Laden. Das iPhone 4S ist mit 8,5 bis 9,5 Sekunden merklich langsamer. Das iPhone 4 ist mit 11 bis 16 Sekunden sogar unangenehm langsam. Die Werte schwanken bei der Webseite sehr stark, je nach Werbemittel. Die Tendenz ist aber dennoch gut sichtbar, auch wenn es sich nicht um einen echten Benchmark handelt. Alle Tests wurden mit iOS 6 gemacht.

Exemplarisch haben wir zudem Halfbricks Jetpack Joyride als Anwendung mit langen Ladezeiten vermessen. Das iPhone 4 braucht 12 Sekunden zum Starten, das iPhone 4S dagegen 8 Sekunden und das iPhone 5 nur 6 Sekunden. Die Unterschiede sind hier also nicht so drastisch.Wir haben uns die Ergebnisse von Googles neuem Browser-Benchmark Octane genauer angesehen und verglichen, welchen Einfluss die neue Hardware hat und was allein ein Update auf iOS 6 beim iPhone 4S bringt. Zum Vergleich haben wir Motorolas neues Android-Smartphone Razr i herangezogen, das mit Intels Atom Z2480 ausgestattet ist. Intel und Motorola versprechen aufgrund des hohen Takts und der x86-Optimierung der Javascript-Engine eine besonders hohe Javascript-Leistung. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Ergebnisse in einem Javascript-Benchmark von vielen Hardware- und Softwarefaktoren abhängen.

Vergleicht man ein iPhone 5 mit einem iPhone 4S, das mit iOS 5.1.1 läuft, fällt die Geschwindigkeitssteigerung enorm aus. Das iPhone 5 mit iOS 6 ist mit 1.688 Punkten im Octane-Benchmark rund 3,6-mal so schnell wie das iPhone 4S mit iOS 5.1.1, das auf nur 465 Punkte kommt. Dabei ist zu beachten, dass die Einzelbenchmarks pdf.js und Mandreel unter iOS 5.1.1 nicht funktionieren, da iOS 5.1 keine Typed Arrays unterstützt. Am deutlichsten ist der Unterschied im Einzelbenchmark Crypto: Hier ist das iPhone 5 rund 7,5-mal schneller als sein Vorgänger mit iOS 5.1.1.Die im Javascript-Benchmark Octane gemessene Geschwindigkeit geht aber nur zum Teil auf die neue Hardware zurück, wie der Vergleich mit einem iPhone 4S zeigt, das unter iOS 6 läuft. Allein das Update auf iOS bringt beim iPhone 4S einen Sprung von 465 auf 741 Punkte - das ist ein Plus von 60 Prozent. Das iPhone 5 ist mit 1.688 Punkten nochmals 128 Prozent schneller.

Besonders groß fallen die Unterschiede zwischen iPhone 5 und 4S unter iOS 6 in den Einzelbenchmarks aus, die von der deutlich gesteigerten Speicherbandbreite und -leistung profitieren. Im Einzelbenchmark Splay bringt das Update auf iOS 6 beim iPhone 4 nur ein Plus von 36,5 Prozent - von 358 auf 489 Punkte. Das iPhone 5 ist mit 1.463 Punkten aber fast dreimal so schnell wie das iPhone 4S mit iOS 6.Motorolas erstes Intel-Smartphone, das Razr i mit Intels Atom-Prozessor Z2480, der mit 2,0 GHz getaktet ist, lässt das iPhone 5 im Octane-Benchmark hinter sich, obwohl das Gerät mit einem CPU-Kern und Hyperthreading im Geekbench deutlich schlechter abschneidet als das iPhone 5. Bei der Integerleistung ist Apples Smartphone 53 Prozent schneller als das Razr i, bei Gleitkommaberechnungen sogar 78 Prozent und bei der Speicherleistung weist Geekbench für das iPhone 5 einen um 76 Prozent höheren Wert aus. Lediglich bei der Speicherbandbreite sind die beiden Geräte fast gleichauf, hier ist das iPhone 5 rund 5 Prozent langsamer als das Intel-Smartphone von Motorola.

Im Javascript-Benchmark Octane aber kann das Razr i auftrumpfen. Es dürfte davon profitieren, dass die meisten Einzeltests nur einen Kern nutzen, so dass der zweite Kern des iPhone 5 hier keinen Vorteil bringt. Das Bild ist aber nicht einheitlich: In einigen Einzelbenchmarks ist das Razr i mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich deutlich schneller als das iPhone 5, in anderen deutlich langsamer und drei der Einzelbenchmarks laufen in dem Browser gar nicht erst. Insgesamt kommt das Razr i auf 2.097 Punkte, rund 24 Prozent mehr als das iPhone 5. Octane berechnet die Gesamtpunktzahl als geometrischen Durchschnitt der Einzelwerte, so dass die nicht lauffähigen Benchmarks das Gesamtergebnis nicht negativ beeinflussen.

Im Einzelbenchmark Deltablue ist das Razr i mit 3.691 Punkten rund dreimal so schnell wie das iPhone 5 mit 1.238 Punkten. Bei dem Benchmark stehen laut Google Polymorphismus und objektorientierte Programmierung im Vordergrund. Auch im Einzeltest Earleyboyer, der schnelle Objekterzeugung und -zerstörung misst, ist das Razr i mit 4.422 Punkten dem iPhone 5 mit 1.977 Punkten deutlich überlegen.Anders sieht es bei den speicherlastigen Einzeltests aus: Im Splay-Benchmark ist das Razr i mit 1.144 Punkten rund 22 Prozent langsamer als das iPhone 5 mit 1.463 Punkten. Gegenüber dem iPhone 4S kann sich das Razr i aber behaupten.Ganz extrem fällt der Unterschied im Einzeltest Codeload aus, der vor allem das Parsen und Kompilieren von Javascript misst. Das Razr i kommt hier nur auf 1.895 Punkte und ist damit 73 Prozent langsamer als das iPhone 5 mit 7.121 Punkten.Sämtliche Benchmarks haben wir dreimal durchgeführt, die angegebenen Werte entsprechen dem Mittelwert der Messungen. Octane kam dabei in der Version 1.0 zum Einsatz, Geekbench unter iOS in der Version 2.3.5. Unter Android haben wir die derzeit aktuelle Version Geekbench 2.3.4 verwendet.

Einen vollständigen Akkutest konnten wir in der Kürze der Zeit nicht machen. Wir können nur Ergebnisse aus der Praxis wiedergeben, die sich mitunter sehr stark von anderen Nutzungen unterscheiden können. Über eine Nacht, also einem Zeitraum von etwa 5 Stunden, verlor das iPhone 5 beim Nichtstun, aber eingebuchtem WLAN etwa 7 Prozent. Für die Aufnahmen des Testvideos haben wir das Gerät nicht mehr aufgeladen. Durch die sehr intensive Nutzung war der Akku nach fast 9 Stunden leer. Auch in diesen 9 Stunden gab es ab und an Pausen. So intensiv benutzen wir ein iPhone in der Praxis aber nicht. Unter anderem passen wir die Helligkeit normalerweise dem Umgebungslicht an, was bei Videoaufnahmen nicht geht.Der von Apple im iPhone 5 verbaute Akku verfügt laut iFixit über eine Kapazität von 5,4 Wattstunden (1.440 mAh, 3,8 Volt). Im iPhone 4S setzt Apple einen Akku mit nur 5,3 Wattstunden ein, hier nutzte Apple eine niedrigere Spannung von 3,7 Volt bei 1.432 mAh. In letzter Zeit hat Apple öfter mal die Spannungen bei Produkten geändert.

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