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Die Benutzeroberfläche der Gear S3 läuft dank 768 MByte Arbeitsspeicher und einem Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz flüssig. Wartezeiten beim Start von Anwendungen können wir nicht beobachten.Für die Gear S3 steht die gleiche App-Auswahl wie für den Vorgänger zur Verfügung. Die Anwendungen können entweder über die Gear-App auf dem Smartphone installiert werden oder auch direkt über die Smartwatch. Dort steht allerdings nur eine winzige Auswahl an Anwendungen zur Verfügung, wirklich ernsthaft lassen sich Apps nur über die Gear-App aufspielen.Zur Verfügung stehen neben Navigations-Apps, kleinen Hilfsanwendungen wie Taschenrechnern oder News-Apps auch Spiele, die sich auf der Smartwatch spielen lassen. Diese profitieren wie im Falle von Monster Vampire von der Lünettensteuerung der Gear S3 und sind ein netter Zeitvertreib. Ein Blick auf das Gesamtangebot an Apps lässt uns aber eher enttäuscht zurück. Anders als bei der Apple Watch kann Samsung für seine Smartwatches kaum nennenswerte Apps bekannter Dienste oder Unternehmen anbieten. Instagram fehlt ebenso wie Twitter, auch Apps von Fluggesellschaften oder großen News-Webseiten sowie die meisten Smart-Home-Anbieter fehlen.

Natürlich kann man argumentieren, dass es viel zu umständlich sei, Instagram oder die Lufthansa-App auf einer Uhr zu verwenden. Ist es bei manchen Gelegenheiten und für manche Nutzer aber tatsächlich nicht: Uns ist es lieber, wenn wir diese Möglichkeiten haben - und die Wahl haben, sie nicht zu nutzen, als wenn von vornherein keine Apps zur Verfügung stehen. Und beispielsweise sein Bahnticket oder den Boarding Pass wie bei der Apple Watch direkt am Handgelenk tragen zu können, fanden wir in manchen Situationen durchaus praktisch.Samsung ist es offenbar auch mit dem Erscheinen der Gear S3 nicht gelungen, trotz einer versprochenen Anzahl von 10.000 Apps auch Anwendungen großer Dienste und Unternehmen bereitzustellen. Verglichen mit der Apple Watch - ob man deren Bedienkonzept mag oder nicht, sei einmal dahingestellt - können wir mit der Gear S3 schlicht viel weniger anfangen. Das ist schade, da die Lünettenbedienung der Krone der Apple Watch immer noch weit überlegen und die Benutzeroberfläche insgesamt übersichtlicher ist. Vom Nutzungsumfang her ist die Apple Watch aber immer noch vor der Gear S3.

Die Gear S3 gibt es in der Classic-Edition mit Lederarmband und silbernem Edelstahlgehäuse und in der von uns getesteten Frontier-Version mit Silikon-Armband und schwarz-grauem Gehäuse. Bei Samsung kosten beide Modelle 400 Euro, sind aktuell aber nicht verfügbar.Die Gear S3 ist eher eine Weiterentwicklung der Gear S2 als ein komplett neues Modell. Trotz neuem Gehäuse trifft der Begriff Hardware-Revision durchaus auf die neue Smartwatch zu, da sich die grundlegende Bedienung nicht geändert hat; lediglich die Ausstattung wurde an gewissen Stellen verbessert.

Die Gear S3 hat ein tolles Display, läuft flüssig in der Bedienung und ist sehr hochwertig verarbeitet. Auch das Betriebssystem in Verbindung mit der Lünettensteuerung gefällt uns wieder sehr gut: Die Navigation ist intuitiv und auch innerhalb von Apps praktisch.Uns stören aber tatsächlich die gewaltigen Ausmaße der Uhr: Wer kein sehr breites Handgelenk hat, für den ist die Uhr schlicht zu groß. Das sieht nicht nur eigenartig aus, sondern fühlt sich vom Tragegefühl her auch einfach nicht angenehm an. Manch einer mag sicherlich derart große Uhren, wir finden das aber nicht praktisch.Das eingebaute GPS-Modul ist sehr hilfreich für Sportler, die ihr Smartphone nicht während des Trainings mitnehmen wollen. Wer das aber dennoch tut - etwa, weil er unterwegs Musik von Streamingdiensten hören will -, braucht diese neue Funktion eigentlich nicht. Auch den Notfallmodus dürften die meisten Käufer der Gear S3 im Alltag kaum brauchen.

Ein klares Argument für die neue Smartwatch ist die Akkulaufzeit: Der eingebaute Akku hat eine um 130 mAh höhere Nennladung als der der Gear S2, was sich in einer längeren Laufzeit bemerkbar macht. Die übertrifft in unserem Test auch die der Apple Watch.Angesichts dessen, wie ähnlich die Gear S3 der Gear S2 im Funktionsumfang ist und wie viel angenehmer die beiden Vorgängermodelle zu tragen sind, tun wir uns insgesamt dennoch schwer, eine Kaufempfehlung für die neue Uhr auszusprechen. Wer Samsungs Smartwatch mit Lünette mag, kann weiterhin ruhigen Gewissens zur Gear S2 greifen, wenn er bereit ist, die Smartwatch etwas häufiger zu laden.Dabei dürfte auch der Preis eine Rolle spielen: Samsung hatte angekündigt, die Gear S2 nach der Veröffentlichung des neuen Modells mit gesenktem Preis weiter verkaufen zu wollen. Aktuell kostet die Standardversion der Gear S2 mit offiziell 300 Euro noch 100 Euro weniger als die Gear S3; die offizielle Preisreduzierung ist allerdings noch nicht erfolgt. Im Onlinehandel ist die Uhr bereits für unter 220 Euro erhältlich - und damit unserer Meinung nach attraktiver als die Gear S3.

Etliche iPhone-Besitzer klagen über Akkuprobleme. Der Akku entlädt sich unkontrolliert, so dass das Smartphone unerwartet nicht mehr verwendet werden kann. Betroffene müssen ein externes Ladegerät dabeihaben, um das iPhone wieder benutzen zu können. Für einen Smartphone-Nutzer ist es ein Graus: Der Smartphone-Akku hat eigentlich noch 30 Prozent Ladung, aber das Gerät schaltet sich aus und geht nicht wieder an. Dieses Problem berichten etliche iPhone-Besitzer in einem Supportforum bei Apple. Erste Betroffene berichteten bereits vor rund vier Wochen von Problemen, in den vergangenen Tagen meldeten sich viele weitere iPhone-Nutzer mit den gleichen Problemen. Obwohl der Hersteller in den vergangenen Wochen von vielen Kunden informiert wurde, gibt Apple keine Details dazu preis.

Somit ist die Ursache für die Probleme nicht bekannt. Viele Betroffene vermuten einen Fehler in der aktuellen iOS-Version, allerdings melden sich auch Betroffene, die noch iOS 9.x nutzen und trotzdem die gleichen Ausfallerscheinungen schildern. Das Problem scheint sich nicht auf bestimmte iPhone-Modelle zu beschränken. Die Schilderungen beziehen sich auf alle Modelle seit dem iPhone 4S einschließlich des aktuellen iPhone 7.Der Akkufehler sorgt bei allen Betroffenen dafür, dass sich das iPhone bei einem Akkustand von 30 Prozent überraschend abschaltet. Kurz zuvor springt der Akkustand von 30 auf 1 Prozent. Weil das Smartphone den Akku für leer hält, wird das Gerät sicherheitshalber ausgeschaltet. Ohne weitere Gerätschaften kann das iPhone dann nicht wieder verwendet werden.

Erst wenn sich das iPhone an einem Ladegerät befindet, startet es wieder. Nach dem Boot-Vorgang hat das Smartphone wieder 30 Prozent Akkukapazität. Es kann dann noch einige Stunden verwendet werden, ohne dass es sich wieder abschaltet. Sobald das iPhone aber das nächste Mal wieder die 30 Prozent Akkustand erreicht, schaltet es sich wieder aus. Wer also unterwegs kein externes Ladegerät dabeihat, kann sein iPhone nicht mehr verwenden, obwohl die Akkukapazität eigentlich noch ausreichend ist.Aber auch abseits der 30 Prozent Akkuladung werden Ausfallerscheinungen geschildert. So kommt es bei deutlich vollerem Akku vor, dass sich der Prozentwert schlagartig verringert. Bei einem 80 Prozent vollen Akku wird von einer Sekunde auf die andere nur noch ein Wert von 40 Prozent angegeben. Damit ist dann aber nicht Schluss, der Akkuwert kann kurz darauf auf ein Prozent rutschen, so dass sich das Smartphone ausschaltet.

Diese Fehler bei der Akkuanzeige sorgen dafür, dass die Betroffenen ihr iPhone oftmals nicht mal mehr einen Tag verwenden können, ohne es zwischendurch an ein Ladegerät zu hängen. Dann kann das iPhone noch eine Weile verwendet werden, Betroffene sollten aber am besten nicht mehr ohne Ladegerät unterwegs sein.Einige Betroffene haben sich die eingebauten Akkus tauschen lassen, ohne dass der Fehler damit behoben worden wäre. Bei anderen wiederum hat ein Akkutausch den Fehler beseitigt. Ein Akkutausch ist also kein Garant dafür, dass der Fehler damit korrigiert wird. Ein Softwarefehler könnte ebenfalls die Ursache dafür sein.

Die betroffenen iPhone-Besitzer sind sehr verärgert, weil Apple vielen davon nur mitteilt, dass der Fehler bekannt und eine Korrektur in Arbeit sei. Andere bekommen keine Auskunft. Einige erwägen aufgrund dieser massiven Probleme, sich von der iOS-Plattform abzuwenden und künftig ins Android-Lager wechseln zu wollen. Einer der Betroffenen ist nach eigener Aussage für die IT-Abteilung einer Firma verantwortlich und erwägt, die mehr als 1.000 iPhones gegen Android-Smartphones auszutauschen.Erst vor einer Woche hatte Apple einen kostenlosen Akkutausch für ein iPhone-Modell gestartet. Dieser Austausch gilt aber nur für das iPhone 6S aus einem bestimmten Produktionszyklus. Für alle übrigen iPhone-Modelle gibt es von Apple kein vergleichbares Angebot.